Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sechster Börsengang Maschinenbaufirma Klingelnberg strebt an die Schweizer Börse

Mit dem Gang an die Schweizer Börse will sich Klingelnberg das Wachstum und Zukäufe finanzieren. Es wäre der sechste Börsengang des Jahres.
Update: 30.05.2018 - 09:37 Uhr Kommentieren
Der Maschinenbauer Klingelnberg will an die Börse in Zürich. Quelle: Reuters
Swiss Exchange in Zürich

Der Maschinenbauer Klingelnberg will an die Börse in Zürich.

(Foto: Reuters)

ZürichDie Maschinenbaufirma Klingelnberg bringt in der Schweiz den sechsten Börsengang des Jahres auf den Weg. Das Unternehmen will durch den Sprung aufs Börsenparkett in Zürich rund 20 Millionen Euro für das weitere Wachstum und Zukäufe einsammeln, wie die Firma am Mittwoch mitteilte.

Neben der Ausgabe von neuen Aktien will auch die Eigentümerfamilie Klingelnberg sich von Anteilen an dem Produzenten von Zahnrädern, Maschinen zu deren Herstellung sowie Messgeräten trennen. Angepeilt wird ein Streubesitz von rund 50 Prozent.

Einen genauen Zeitpunkt für das Initial Public Offering (IPO) nannte Klingelnberg nicht. Abhängig von den Marktbedingungen solle es in den kommenden Monaten erfolgen, hieß es lediglich. Üblicherweise erfolgt die Erstnotiz rund vier Wochen nach Bekanntgabe von Börsenpläne.

Die 1863 im deutschen Remscheid gegründete Firma machte im Geschäftsjahr 2017/18 (per 31. März) 257 Millionen Euro Umsatz und erzielte einen um Sonderfaktoren bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) von 23 Millionen Euro.

Am Firmensitz in Zürich, den deutschen Standorten Ettlingen und Hückeswagen sowie im ungarischen Györ arbeiten rund 1300 Beschäftigte. Das Unternehmen betreibt zudem weltweit ein Netz von Vertriebs- und Service-Niederlassungen.

Das IPO liegt in den Händen der Banken Credit Suisse und Berenberg, die als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner agieren. Mit an Bord ist auch die Bank Vontobel.

Mit dem sozialen Netzwerk Asmallworld, dem Logistikkonzern Ceva, der Pharmafirma Polyphor, dem Medizintechnikunternehmen Medartis und dem Sensor-Hersteller Sensirion sind in diesem Jahr bereits fünf Firmen an die Schweizer Börse SIX gegangen. Mindestens zwei weiteren – der Luxusgüterfirma Lalique und dem Verpackungskonzern SIG Combibloc – werden Ambitionen nachgesagt.

Obwohl mit Gategroup und Swissport zwei Milliarden-Transaktionen scheiterten, dürfte 2018 damit das aktivste IPO-Jahr seit 2008 werden, als sieben Firmen ihre Aktien an der SIX listen ließen.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Sechster Börsengang - Maschinenbaufirma Klingelnberg strebt an die Schweizer Börse

0 Kommentare zu "Sechster Börsengang: Maschinenbaufirma Klingelnberg strebt an die Schweizer Börse"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%