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Start-up Pinterest bereitet offenbar Börsengang für Anfang 2019 vor

Neben Uber und Airbnb bringt sich offenbar ein weiteres Start-up in IPO-Stellung: Pinterest könnte laut einem Bericht Anfang 2019 den Börsengang wagen.
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Pinterest hat sich mittlerweile als Ideenplattform etabliert. Nutzer „pinnen“ Bilder entsprechend ihren Interessen und Inspirationen. Quelle: dpa
Pinterest

Pinterest hat sich mittlerweile als Ideenplattform etabliert. Nutzer „pinnen“ Bilder entsprechend ihren Interessen und Inspirationen.

(Foto: dpa)

New YorkWird Pinterest das nächste Start-up mit einem Börsengang? Laut dem „Wall Street Journal“ (WSJ) steuert die Social-Media-Seite auf eine Neuemission zu und könnte den Schritt bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres, voraussichtlich im April, wagen.

Es wäre damit eines von vielen Tech-Unternehmen, das – ähnlich wie Uber oder Airbnb – einen langen Anlauf zu einem Initial Public Offering (IPO) nimmt. Ein IPO gilt als krönender Abschluss eines Start-ups, wenn es denn reif ist für den Sprung aufs Parkett.

Und Pinterest scheint nun erst zu machen: Das Unternehmen soll bereits mit Finanzexperten im Gespräch sein, schreibt das WSJ unter Berufung auf Insider. Pinterest habe zudem mit einer Reihe von Banken Kontakt aufgenommen, um eine Kreditlinie auszuloten. Die könnte sich laut dem Blatt auf rund 500 Millionen Dollar belaufen.

Bei einem Börsengang könnte dabei laut Experten eine Bewertung von zwölf Milliarden Dollar angestrebt werden, was sich im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde bewegen würde.

Bei dem 2010 gegründeten Start-up läuft es gut: Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 500 Millionen Dollar. Laut CNBC soll sich dieser in diesem Sommer auf fast eine Milliarde Dollar verdoppelt haben. Der Wert des Unternehmens liegt zwischen 13 und 15 Milliarden Dollar.

Und auch der User-Zulauf nimmt zu. Im September gab Pinterest bekannt, dass 250 Millionen Nutzer Pinterest mindestens einmal im Monat nutzen – im Vorjahr waren es noch 200 Millionen.

Einst als Fotoplattform an den Start gegangen, hat sich Pinterest mittlerweile als Ideenplattform etabliert. Nutzer „pinnen“ Bilder entsprechend ihren Interessen und Inspirationen. Darunter sind Rezepte, Styling- oder Einrichtungsideen. Und im Vergleich zu anderen Social-Media-Seiten werden beeindruckende Verkaufs- und Marketingstatistiken generiert.

Dadurch wiederum brummt die Werbung: Anfang des Jahres stieg der Anzeigenumsatz laut einem Bericht der „New York Times“ (NYT) auf 700 Millionen Dollar an.

Ein weiterer Fingerzeig in Richtung Börsengang könnte die Einstellung der früheren Google- und Alibaba-Managerin Jane Penner sein, die laut einem Bericht des „Business Insider“ Leiterin für Investor Relations werden soll.

2019 könnte demnach ein spannendes Jahr für Börsengänge werden. Unter anderem wird erwartet, dass hochdotierte Internet-Unternehmen wie Uber, Lyft, Slack und Airbnb den Gang aufs Parkett wagen.

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