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Studie Deutschlands Top-Aktien mit viel Bewegung

Seit Oktober 2008 ist jede dritte Aktiengesellschaft aus den Top-300 ausgeschieden, auch sonst gab es viel Bewegung im oberen deutschen Börsensegment. Vor allem Übernahmen sorgten für das Ausscheiden.
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Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) im C-Dax ging auf das Konto ausländischer Investoren. Quelle: dpa

Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) im C-Dax ging auf das Konto ausländischer Investoren.

(Foto: dpa)

Frankfurt In den oberen deutschen Börsensegmenten hat es in den vergangenen Jahren viel Bewegung gegeben. So sei seit Oktober 2008 nahezu jede dritte Aktiengesellschaft (32 Prozent) aus den Top-300 (C-Dax) ausgeschieden, wie eine Auswertung der Beratungsgesellschaft PwC ergeben hat.

Häufigster Grund waren Übernahmen (18 Prozent) durch andere Unternehmen oder Finanzinvestoren, während Pleiten (2 Prozent) und Fusionen (1 Prozent) nur eine untergeordnete Rolle spielten, wie PwC am Freitag in Frankfurt berichtete. 12 Prozent der Top-AGs aus 2008 sind entweder nicht mehr an der Börse gelistet oder zumindest aus den Top-300 herausgefallen.

Mehr als die Hälfte der Übernahmen (56 Prozent) ging auf das Konto ausländischer Investoren, wie zum Beispiel dem US-Finanzinvestor Advent International, der bei der Douglas Holding AG einstieg. Seltener waren Übernahmen durch ungelistete deutsche Käufer wie die Robert Bosch GmbH, die Ersol Energy übernommen hatte.

Noch seltener waren Übernahmen durch heimische Aktiengesellschaften wie bei der Übernahme der Klöckner-Werke durch die Salzgitter AG.

Für die Analyse wurden die jeweils 300 nach Marktkapitalisierung größten deutschen Aktiengesellschaften zu den Terminen 17.10.2008 und 21.01.2014 miteinander abgeglichen.

  • dpa
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