Teilausstieg Braas-Altaktionäre nutzen Kursplus

16 Monate haben sie gewartet, jetzt machen die Altaktionäre des Dachpfannen-Herstellers Braas Monier Kasse. Die Finanzinvestoren warfen 3,3 Millionen Aktien auf den Markt. Mit einem Erlös von knapp 76 Millionen Euro.
Die Beteiligung der Altaktionäre rutscht unter 40 Prozent. Quelle: Monier Braas GmbH
Dachziegel von Braas Monier

Die Beteiligung der Altaktionäre rutscht unter 40 Prozent.

(Foto: Monier Braas GmbH)

FrankfurtDie Altaktionäre des Dachpfannen-Herstellers Braas Monier machen erstmals seit dem Börsengang vor 16 Monaten wieder Kasse. Die Finanzinvestoren Apollo, York Capital und TowerBrook warfen 3,3 Millionen Braas-Aktien auf den Markt, wie die damit beauftragte Investmentbank Goldman Sachs am Montagabend mitteilte. Die Papiere wurden binnen drei Stunden platziert.

Der Preis lag mit 22,75 Euro knapp sechs Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Montag. Die drei Finanzinvestoren nehmen mit dem Paketverkauf 75,8 Millionen Euro ein. Ihr Anteil an Braas Monier reduziert sich damit auf 39,9 Prozent. Zuletzt hatten sie 48,4 Prozent gemeldet.

Braas Monier war im Juni 2014 zu einem Preis von 24 Euro je Aktie an die Frankfurter Börse gebracht worden. Die inzwischen im Kleinwerte-Index SDax notierten Papiere waren aber an der Börse lange unter dem Ausgabepreis gehandelt worden.

Die fallenden Messer des Aktienmarkts

INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0006231004
Börse
Xetra

-0,05 -0,25%
0,00€
Chart von INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Flop 20: Infineon
1 von 20

Der deutsche Chipbauer hat nach jahrelanger Talfahrt wieder den Weg nach oben gefunden. Doch im Sommer musste Infineon eine Schwächephase hinnehmen. Über 14 Prozent gaben die Papiere in den vergangenen drei Monaten nach. Damit verloren die Aktien einen Großteil ihres Gewinns des laufenden Jahres. Seit dem 1. Januar liegen die Papiere nur noch 10,5 Prozent im Plus.

Kursentwicklung (drei Monate): - 14,3 Prozent

COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000CBK1001
Börse
FSE

-0,10 -1,01%
0,00€
Chart von COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.
Flop 19: Commerzbank
2 von 20

Das Polen-Geschäft macht der Commerzbank Sorgen. Auf die polnische Tochter mBank könnten im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten erhebliche Kosten zukommen. Einem Bericht der Zeitung „Dziennik Gazeta Prawna“ zufolge will Polens Staatspräsident Andrzej Duda nach den Parlamentswahlen den Abgeordneten ein Gesetz zur Umwandlung von Fremdwährungskrediten vorlegen. Insgesamt könnte den Geldhäusern, die Fremdwährungskredite vergeben haben, Wechselkursverluste im Volumen von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro aufgebrummt werden.

Kursentwicklung: - 15,5 Prozent

LANXESS AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005470405
Börse
FSE

-0,68 -1,02%
0,00€
Chart von LANXESS AG INHABER-AKTIEN O.N.
Flop 18: Lanxess
3 von 20

Das Dax-Abenteuer ist nach gerade einmal drei Jahren schon wieder vorbei. Der Spezialchemiekonzern Lanxess wurde im September wieder in den MDax degradiert. Für Lanxess kam der Immobilienkonzern Vonovia in den Dax. Für Belastung sorgen konjunkturelle Störfeuer in China und den Schwellenländern. Seine Ziele will Lanxess im laufenden Jahr dennoch erfüllen.

Kursentwicklung: - 16,0 Prozent

Syngenta

WKN
ISIN
CH0011037469
Börse
n. a.

Chart von Syngenta
Flop 17: Syngenta
4 von 20

Das Management des weltgrößten Herstellers von Pflanzenschutzmitteln steht nach der geplatzten Übernahme durch Monsanto stark unter Druck. Der Saatgut- und Genpflanzen-Hersteller aus St. Louis wollte 470 Franken je Aktie oder insgesamt mehr als 40 Milliarden Dollar auf den Tisch legen, war damit bei der Syngenta-Spitze aber abgeblitzt und hatte nach monatelangem Gezerre schließlich das Handtuch geworfen. Das Schweizer Unternehmen will unter anderem mit der Veräußerung von Geschäften und einem milliardenschweren Aktienrückkauf die Gunst der Anleger zurückgewinnen – bisher ohne großen Erfolg.

Kursentwicklung: - 16,7 Prozent

BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BASF111
Börse
Xetra

-0,56 -0,69%
+81,06€
Chart von BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.
Flop 16: BASF
5 von 20

Die BASF-Tochter Wintershall hat mit dem russischen Gas-Riesen Gazprom einen Milliardendeal abgeschlossen. Geholfen hat es den Aktien von BASF jedoch nicht. In den vergangenen drei Monaten rauschten die Papiere fast 18 Prozent ins Minus. Die Kasseler BASF-Tochter Wintershall wird ihre Beteiligung an dem bislang gemeinsam betriebenen Gashandels- und Gasspeichergeschäft wie ursprünglich geplant vollständig an die Russen abgeben. Im Gegenzug soll BASF mehr Anteile an großen Erdgasfeldern in Sibirien erhalten.

Kursentwicklung: - 17,7 Prozent

LINDE AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0006483001
Börse
FSE

-1,15 -0,64%
+178,20€
Chart von LINDE AG INHABER-AKTIEN O.N.
Flop 15: Linde
6 von 20

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Linde nach einer Investorenveranstaltung auf „buy“ mit einem Kursziel von 224 Euro belassen. Der Hersteller von Industriegasen und Anlagen sei gut positioniert, um von globalen Wachstumstrends in den Industrie- und den Schwellenländern zu profitieren, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn de Branche ist laut NordLB-Analyst Thorsten Strauß von erhebliche Umwälzungen geprägt.

Kursentwicklung: - 18,1 Prozent

RENAULT S.A. ACTIONS PORT. EO 3,81

WKN
ISIN
FR0000131906
Börse
FSE

-0,83 -1,08%
0,00€
Chart von RENAULT S.A. ACTIONS PORT. EO 3,81
Flop 14: Renault
7 von 20

Die Konjunkturschwäche in China bereitet vielen Autobauern Sorgen. Der Chef des französischen Autokonzerns Renault hingegen zeigt sich davon weitestgehend unbeeindruckt. „Wenn es einen Autobauer gibt, dem die Situation in China keine Sorgen bereitet, dann sind wir es“, sagte Konzernchef Carlos Ghosn der Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“. Die Anleger scheinen anderer Meinung zu sein. In den Sommermonaten rutschten die Renault-Aktien deutlich ins Minus.

Kursentwicklung: - 18,4 Prozent

  • rtr
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