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Telefongesellschaften AT&T-Aktionäre profitieren von Übernahme

Die geplante Fusion der beiden Telefongesellschaften AT&T und Bell South wird den neuen Konzern in mehrerer Hinsicht stärken und damit auch den Aktionären zugute kommen, sagen Analysten.
  • Anette Kiefer

HOUSTON. „Bis die Bell-South-Übernahme von den Kartellrichtern offiziell abgesegnet ist, könnte die Aktie noch etwas unter Druck geraten“, sagt Christopher Larsen von Prudential. „Aber dank der verbesserten Synergieeffekte und einer positiv beeinflussten Gewinnprognose, die der Kauf AT&T bescheren wird, sollte der Kurs in den nächsten sechs bis zwölf Monaten den breiten Markt überholen.“

Zwar zahlt das texanische Unternehmen mit 67 Mrd. Dollar einen stolzen Preis für Bell South; insbesondere die AT&T-Anleger befürchten, dass der Preis mit 18 Prozent über Kurs sogar deutlich zu hoch ist. Der eigene Aktienpreis sackte jedenfalls in dieser Woche um vier Prozent ab und liegt jetzt wieder unter dem Jahreshoch von Mitte Februar.

Doch der potenzielle Nutzen ist kaum zu überschätzen, sagen Experten. Insbesondere hat AT&T künftig die alleinige Herrschaft über den Handybetreiber Cingular Wireless. Die gemeinsame Tochter von Bell South und AT&T ist der größte US-Mobilfunkanbieter. „Die Struktur auf dem Handymarkt bleibt unverändert, nur der Name Cingular wird wohl durch AT&T ersetzt“, erwartet David Janazzo von Merrill Lynch. Christopher Larsen schätzt, dass der neue Telekomriese zum weltweiten Maßstab der Branche wird.

Mit dem Zukauf verbessert AT&T darüber hinaus nicht nur seine Position gegenüber dem Hauptkonkurrenten Verizon. Auch die Kabelgesellschaften sind in den vergangenen Jahren zu ernsten Rivalen geworden – und das gleich in doppelter Hinsicht. Denn einerseits versuchen die Telekomunternehmen im Fernsehgeschäft Fuß zu fassen, indem sie vor allem ihren DSL-Kunden Videos und Fernsehshows per Internet schmackhaft machen.

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