Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Turbulenter Börsenstart Air Berlin hebt nur langsam ab

Nach vielen Unsicherheiten ist Air Berlin nun in den Börsenhandel gestartet. Trotz gesenkter Preisspanne und verschobenem Börsenstart äußerte Vorstandschef Joachim Hunold sich optimistisch. Das größte Teil der Erlöse ist allerdings schon verplant.
Air Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold. Foto: dpa

Air Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Air Berlin hat nach heftigen Turbulenzen im zweiten Anlauf den Sprung auf das Börsenparkett geschafft. Die Aktien starteten am Donnerstag mit 12,65 Euro in den Handel und lagen damit gut fünf Prozent über dem Zuteilungspreis von zwölf Euro. Allerdings fiel der Kurs in den ersten Minuten nach der Erstnotiz bereits wieder bis auf 12,16 Euro.

„Ich bin sehr zufrieden. Jetzt können wir in die Zukunft gucken und wachsen“, kommentierte Vorstandschef Joachim Hunold das Börsendebüt. Trotz der geringeren Einnahmen aus dem Börsengang sei er zuversichtlich, die damit verbundenen Ziele zu erreichen. Jürgen Pieper, Analyst vom Bankhaus Metzler, sagte, der verringerte Preis sei vernünftig gewesen. „Viel Luft ist in der Aktie aber nicht drin.“

Mit einem Platzierungsvolumen von bis zu 510 Millionen Euro ist Air Berlin bislang die zweitgrößte Neuemission in diesem Jahr. Ursprünglich hatte der defizitäre Billigflieger bis zu 870 Millionen Euro an der Börse einsammeln wollen.

Der Börsengang von Deutschlands zweitgrößter Airline stand trotz einer umfangreichen Werbekampagne mit Fernsehmoderator Johannes B. Kerner unter keinem guten Stern und lockte nur zögerlich Investoren an. Wegen der schleppenden Nachfrage musste Air Berlin dann in die Warteschleife, die Erstnotiz wurde um mehrere Tage verschoben. Zudem wurde die Preisspanne auf 11,50 bis 14,50 Euro von 15 bis 17,50 Euro gesenkt und das Angebot an Aktien verknappt. Die Emission war trotz dieser Schritte nur zweifach überzeichnet.

Der Handelsblatt Expertencall
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen