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US-Brauereikonzern Anheuser-Busch sagt Mega-Börsengang der Asiensparte vorerst ab

Der milliardenschwere Bier-Börsengang liegt auf Eis: Der US-Brauereikonzern stoppt den IPO seiner Asientochter Budweiser APAC. Der Konzern hofft so auf bessere Offerten.
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Die Asiensparte geht erstmal nicht an die Börse. Quelle: STEPHEN SHAVER/BLOOMBERG NEWS
Tsingtao-Bier

Die Asiensparte geht erstmal nicht an die Börse.

(Foto: STEPHEN SHAVER/BLOOMBERG NEWS)

DüsseldorfDer US-Brauereikonzern Anheuser-Busch hat den Börsengang seines Asiengeschäfts abgesagt – vorerst. Der hochverschuldete Konzern mit Marken wie Budweiser, Corona oder Stella Artois stoppte den für den kommenden Montag geplanten IPO und begründete die Entscheidung mit den schwachen Marktbedingungen. Das Unternehmen wolle nun weiter beobachten, wie sich die Lage entwickelt. Zahlreiche Gebote hätten unter der Angebotsspanne von 40 bis 47 Hongkong-Dollar gelegen, heißt es.

Es hatte sich bereits abgezeichnet, dass das Interesse der Investoren an den Aktien bisher nur verhalten war. Die insgesamt 1,63 Milliarden Aktien wären demnach wohl aller Voraussicht nach eher am unteren Ende der genannten Preisspanne ausgegeben werden. Die hatte das Unternehmen zwischen 40 bis 47 Hongkong-Dollar (umgerechnet zwischen 5,10 bis 5,33 Euro) taxiert.

Damit wäre das Unternehmen 8,3 bis 9,8 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Das hatten Medien berichtet, die die Börsenunterlagen einsehen konnten. Der Marktwert hätte damit in der Spitze umgerechnet rund 64 Milliarden US-Dollar betragen. Rund 15 Prozent davon sollten an der Börse platziert werden.

Die Verzögerungen beim Börsengang der Asien-Tochter hatte sich bereits abgezeichnet und hatte der Aktie von Anheuser-Busch zugesetzt. Die Papier des weltgrößten Bierbrauers fielen an diesem Freitag in Brüssel um bis zu 3,6 Prozent. Die in den USA notierten Titel büßten vorbörslich 1,7 Prozent ein.

Offenbar verspreche sich Anheuser-Busch durch die Verschiebung bessere Offerten, schrieb Analyst Nico von Stackelberg von der Investmentbank Liberum.

Es wäre der bisher größte Börsengang eines Nahrungsmittel- und Getränkeunternehmens weltweit gewesen. Vom Handelsstreit zwischen den USA und China hatte sich das Unternehmen bei seinen Plänen nicht ausbremsen lassen wollen. Die Aktienneuemission der Budweiser Brewing Company APAC wäre die größte in diesem Jahr gewesen und der IPO hätte damit den des Fahrdienstvermittlers Uber im Mai mit einem Volumen von 8,1 Milliarden Dollar übertroffen. Andere große IPOs schafften der US-Laborzulieferer Avantor mit 3,3 Milliarden Dollar und der Uber-Konkurrent Lyft mit 2,6 Milliarden Dollar.

Mit Agenturmaterial.

Mehr: Der Börsengang von Uber war lange angekündigt und enttäuschte dann die Anleger. Über die Gründe des Fehlstarts für den Fahrdienstvermittler.

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