US-Finanzinvestor Carlyle plant Milliarden-Börsengang

Der US-Finanzinvestor Carlyle will seinen Konkurrenten Blackstone und KKR an die Börse folgen. Er soll dabei ein Volumen von bis zu 1,2 Milliarden Dollar anpeilen.
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Der US-Finanzinvestor Carlyle will an die Börse. Quelle: dpa

Der US-Finanzinvestor Carlyle will an die Börse.

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New YorkDer US-Finanzinvestor Carlyle will mit seinem Börsengang einem Bericht zufolge bis zu 1,2 Milliarden Dollar erlösen. Carlyle sei gerade dabei, in New York die Banken auszuwählen, die den IPO begleiten sollen, berichtete der US-Fernsehsender CNBC am Mittwoch. Der Investor peile ein Volumen von 750 Millionen bis 1,2 Milliarden Dollar (530 bis 850 Millionen Euro) an. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will Carlyle den Börsenprospekt bei der Börsenaufsicht FDA im dritten Quartal einreichen.

In Deutschland hat Carlyle zuletzt sechs Versandhändler mit einer bestimmten Zielgruppe wie beispielsweise Baby Walz von der insolventen Arcandor-Gruppe gekauft. Die Beteiligungsgesellschaft hegt schon lange Börsenpläne, hatte sie aber immer wieder hinausgezögert. Carlyle gehört hierzulande zur Hälfte auch der Spezialchemiekonzern H.C. Starck. Die 1987 gegründete Carlyle beziffert den Wert ihres Unternehmenportfolios auf mehr als 106 Milliarden Dollar. Die Konkurrenten Blackstone, KKR und Apollo sind bereits an der Börse gelistet. Zeitungsberichten zufolge hegt auch Rivale Oaktree Börsenpläne.

  • rtr
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