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US-Jeanshersteller Levi Strauss übertrifft Erwartungen bei Börsengang

Levi's schickt seine Aktien zum Ausgabepreis von 17 Dollar in den Handel. Die Jeans-Ikone wird beim Börsen-Comeback mit 6,55 Milliarden Dollar bewertet.
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„Levi‘s Börsendebüt wird gefeiert – die Aktie legt 34 Prozent zu“

New YorkDer Jeanshersteller Levi Strauss kann sich bei seiner Rückkehr an die Börse über eine rege Nachfrage freuen. Die Aktien wurden zum Preis von jeweils 17 Dollar ausgegeben, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das liegt über der ursprünglich anvisierten Preisspanne zwischen 14 und 16 Dollar. Mit rund 6,55 Milliarden Dollar übertraf der Jeanshersteller auch die geplante Marktbewertung von 6,2 Milliarden Dollar.

Mit dem Gang auf das Parkett sammelte die kalifornische Firma 623 Millionen Dollar frisches Kapital ein. Den Erlös aus dem Börsengang will Levi Strauss unter anderem für Zukäufe zum Ausbau des Markenportfolios nutzen. Die Börsennotierung ist für Donnerstag an der New Yorker Börse geplant. Der Modekonzern wird an der New York Stock Exchange 36,7 Millionen Aktien unter dem Tickerkürzel „LEVI“ listen.

Levi's hatte bereits im Jahr 1971 einen Börsengang vollzogen, war jedoch 1984 wieder privatisiert worden. Derzeitige Eigentümer sind Nachfahren von Firmengründer Levi Strauss, der von Bayern aus zunächst nach New York auswanderte und 1853 dann - angelockt vom Goldrausch an der US-Westküste - nach Kalifornien weiterzog. Dort eröffnete er ein Textilgeschäft und spezialisierte sich auf robuste Arbeitskleidung für Goldschürfer.

Gemeinsam mit seinem Partner Jacob Davis gilt Strauss als Erfinder der Blue Jeans. Auch eine Reihe anderer prominenter Unternehmen plant noch in diesem Jahr den Gang an die Wall Street, dazu gehören etwa der Fahrdienst Uber, die Foto-Plattform Pinterest und der Ferienwohnungen-Vermittler AirBnB.

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  • dpa
  • rtr
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