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USA vs. Europa Kräftemessen der Kontinente

Europas Banken geraten ins Hintertreffen. Sie sind längst nicht so profitabel wie die Konkurrenz in den USA. Eine der größten Enttäuschungen ist die Deutsche Bank. Für mutige Investoren gibt es aber eine Chance.
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Skyline von New York (links) und Frankfurt: US-Banken sind derzeit viel profitabler. Quelle: dpa

Skyline von New York (links) und Frankfurt: US-Banken sind derzeit viel profitabler.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Es war ein seltenes Bild: die Aktie der Deutschen Bank an der Spitze im Dax. Nachdem das Geldinstitut am Dienstag seine Quartalszahlen vorgelegt hatte, schien die Reaktion an der Börse wohlwollend auszufallen. Unmittelbar nach Börsenstart legte der Aktienkurs um fast zwei Prozent zu. Sollte das der Wendepunkt für die zuletzt so schwache Aktie gewesen sein? Wohl kaum, schon kurze Zeit später fiel der Kurs wieder zurück. Seit langem schon schwächelt die Deutsche Bank. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie um gut 20 Prozent gefallen – der schwächste Wert im Dax. 

Der Vorsteuergewinn sei höher ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet, schrieb Analyst Daniele Brupbacher von der UBS in einer Studie. Beim Überschuss habe die Bank aber seine Schätzungen verfehlt. Die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten blieben das beherrschende Thema. Der Nettogewinn lag mit 238 Millionen Euro fast ein Drittel unter dem des Vorjahrs.

Doch nicht nur die Deutsche Bank kämpft mit Problemen. Ein weltweiter Vergleich unter Großbanken zeigt, dass die europäischen Institute gegenüber den US-Banken ins Hintertreffen geraten. Die US-Institute profitieren von ihrer stärkeren Ausrichtung auf das Investmentbanking, das zuletzt dank der guten Entwicklung an den Kapitalmärkten hohe Gewinne abgeworfen hat. Hinzu kommt die unterschiedliche Entwicklung der jeweiligen Volkswirtschaften. Während sich die US-Wirtschaft wieder erholt, hat Europa nach wie vor mit den Nachwirkungen der Schuldenkrise zu kämpfen. 

Im Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) heißt es, die Branche habe weltweit zwar wieder recht gut Tritt gefasst, allerdings bleibe die Lage gerade in Europa angespannt. Die europäischen Banken müssten widerstandsfähiger werden und ihre Geschäftsmodelle langfristig tragfähig machen. 

„Die europäische Wirtschaft bleibt weiterhin fragil. Das Hauptproblem – eine zu hohe Verschuldung der privaten und öffentlichen Haushalte – ist keineswegs gelöst“, sagt Harm Semder, Director der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) in Deutschland. Wenn die wirtschaftliche Erholung nicht wie erwartet stattfinde, schlage dies automatisch auf das Bankensystem durch. 

US-Behörden knöpfen sich europäische Banken vor
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11 Kommentare zu "USA vs. Europa: Kräftemessen der Kontinente"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • endlich mal Einer der auch sieht worum es tatsächlich geht.

    Danke für ihren Kommentar!

  • Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin


    Die Deutschen Medien sind nicht aus Zufall zionistisch, projüdisch eingestellt. In einem großen Teil haben Juden direkten oder indirekten Einfluß.

    Axel Springer ging sogar soweit zu sagen:

    “Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin.”

    Axel Springer in Jad Vaschem 1968:



    In der Satzung des Springerverlages ist direkt folgendes festgelegt:

    1) das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas;
    2) das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes;
    3) die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;

    Der Spiegel schrieb zu dieser Satzung wörtlich:

    “Diese Verleger-Prinzipien bedeuten, daß von Redakteuren womöglich auch eine kriegerische Expansions-Politik des Staates Israel verteidigt werden müßte.

  • Was wollen Sie jetzt damit sagen, insbesondere im Kontext mit diesem Artikel?

  • Die USA zerlegt doch gerade die EU mit der Ukraine.
    Die USA zündelt im Hinterhof der EU und hat mit dem Aufstand in der Ukraine (Kiew) einen Streit vom Zaun gebrochen, der Russland als Böse Macht darstellt.
    Die USA will damit bewusst die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Russland stören. Die USA schlägt mit dem Ukrainekonflikt bewusst zwei Fliegen (EU und Russland) mit einer Klatsche. Und nicht nur die Ukrainekrise wird von den USA am Leben gehalten, sondern auch der EURO und die Energiewende. Dies sind Alles Maßnahmen damit die deutsche Wirtschaft und damit die EU weiter und weiter geschwächt und kontrollierbar bleibt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • um das geldsystem grundsätzlich zu verstehen empfehle ich die filme goldschmied fabian und dann prof. bernd senf "tiefere ursachen der krise"

    Wenn man dann noch weiter in die gegenwart will: einfach das target 2 system genau verstehen, dazu das bretton woods system anschaun und anschliessend das aussenhandelsdefizit der USA beobachten.

    Dann sollte es jeder verstehen.

    Wer noch den zuistand in der BRD wissen will. Einfach die geburtenrate ansschauen und verstehen, dass es immer 2 menschen geben muss um einen zu erzeugen. Wird also immer nur 1 erzeugt, stirbt das land aus.
    Somit dann auch die sklavenkolonie der USA. Und das wäre wiederum schlimm, da die sklaven ja das defizit der USA bezahlen müssen.

    Viel spaß.

  • Die Vasallen kriegen halt die Brotkrumen die übrig bleiben

  • Mich ärgert dieser Artikel maßlos: das uns die USA gerade wieder in die nächste Blase reinreitet, das scheint überhaupt niemanden zu interessieren. Die Party geht genauso wieter wie immer. Und bald schon fliegt uns das "ganz tolle Finanzsystem" der tollen amerik. Banken um die Ohren. Die deutschen Banken sind deshalb nicht "so profitabel" weil sie die ganzen "Finanz-Schweinerein" einfach nicht mehr so mitmachen. Frage mich daher, wie das Handelsblatt so etwas anprangern kann?!

  • Es wird Zeit für eine europäische Ratingagentur! Aber das wurde von den USA ja verboten.

  • In Anbetracht der US-Spionage durch die NSA in Europa von einem Kräftemessen zu sprechen ist weit daneben!

    Die USA besetzen Europa durch Abkopplung von Rußland mittels TTIP, ihrer Rating-Agenturen und getürkten Geheimdienstberichten! Notfalls auch mit Waffengewalt.

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