Versicherer Deutsche Familienversicherung will im November an die Börse

Die DFV plant ihren Börsengang noch in diesem Herbst. Zwei Alteigentümer wollen den Börsenstar offenbar nutzen, um ihre Anteile zu verkaufen.
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Firmengründer und Vorstandschef Knoll setzt mit der DFV ganz auf den Vertrieb per Internet und Telefon. Quelle: obs
Stefan Knoll

Firmengründer und Vorstandschef Knoll setzt mit der DFV ganz auf den Vertrieb per Internet und Telefon.

(Foto: obs)

MünchenDie Deutsche Familienversicherung (DFV) strebt im November an die Börse. Firmengründer und Vorstandschef Stefan Knoll sagte der „Wirtschaftswoche“, der 2007 gegründete Versicherer wolle damit rund 100 Millionen Euro einsammeln und das frische Geld in Marketing, Vertrieb und die Expansion ins Ausland investieren.

Wie ein Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagte, wollen sich darüber hinaus zwei Alteigentümer im Zuge des Börsengangs von Aktien des Frankfurter Unternehmens trennen. Offiziell solle die Emission in den nächsten Tagen angekündigt werden. Von da an dauert es in der Regel vier Wochen bis zur Erstnotiz.

Ein Sprecher der DFV bestätigte Knolls Äußerungen, wollte sich aber zu den weiteren Informationen nicht äußern. Begleitet wird der Börsengang von der Privatbank Hauck & Aufhäuser.

Knoll setzt mit der DFV ganz auf den Vertrieb per Internet und Telefon. Der Versicherer hat sich auf Kranken- und Pflege-Zusatzversicherungen spezialisiert, ist aber zuletzt wieder ins Geschäft mit Sachversicherungen eingestiegen. Im vergangenen Jahr lagen die Beitragseinnahmen bei 72 Millionen Euro, seit einigen Jahren ist die DFV profitabel. Vor der Gründung seines Unternehmens hatte Knoll für die Allianz gearbeitet und ein Callcenter für Versicherungen betrieben.

  • rtr
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