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Versicherer von Kursminus nach Anschlägen erholt

Mit der Aussicht auf vergleichsweise geringe finanzielle Belastungen durch die Londoner Terrorakte haben Anleger am Freitag deutsche Versicherungsaktien wieder zurück gekauft.

dpa-afx FRANKFURT. Mit der Aussicht auf vergleichsweise geringe finanzielle Belastungen durch die Londoner Terrorakte haben Anleger am Freitag deutsche Versicherungsaktien wieder zurück gekauft. Händler bezeichneten dies als wieder gewonnenes Vertrauen, weil die Schadenszahlungen die Profite der Versicherer wahrscheinlich nicht wesentlich beeinträchtigen würden.

Allianz-Aktien gewannen in der ersten Handelsstunde 1,32 Prozent auf 96,46 Euro, Münchener Rück legten um 1,15 Prozent auf 88,00 Euro zu und Hannover Rück verteuerten sich um 0,72 Prozent auf 30,82 Euro. Gleichzeitig legte der Dax um 0,72 Prozent auf 4 562,86 Punkte zu, der MDax stieg um 0,62 Prozent auf 6 393,81 Punkte.

Während die Münchener Rück ihrerseits bereits am Vortag bekannt gegeben hatte, keine Belastungen befürchten zu müssen, kündigte die Allianz einen Selbstbehalt in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages an. Der Finanzkonzern ist an dem Terror-Versicherer "Pool Re" beteiligt.

An dem 1993 gegründeten Terror-Pool sind rund 200 Versicherer beteiligt, er wird von der britischen Regierung unterstützt. Die im Pool beteiligten Gesellschaften teilen sich die Schadenssumme nach ihrem Marktanteil, der mit einem Einheitswert multipliziert wird.

Die Investmentbank Merrill Lynch hat unterdessen die Schäden in Folge der Londoner Anschläge in einer ersten Schätzung von Freitag auf mehr als eine Milliarde Pfund (1,5 Mrd. Euro) beziffert. Zudem dürfte die Zahlungspflicht für die einzelnen Unternehmen begrenzt bleiben.

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