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VW-Aktie: Sorgenkind Nummer eins im Dax

Gemessen an einschlägigen Kennzahlen, ist VW die billigste Aktie im Deutschen Aktienindex (Dax). Dennoch führt Volkswagen mit knapp minus 11 % die Verliererliste in diesem Jahr an.

Aussichten: Absatzrückgänge, der starke Euro, Probleme mit neuen Modellen und hohe Investitionen schmälern die Zukunftsaussichten. Erst wenn der Dollar nachhaltig steigen sollte, verbessern sich die Ausfuhrbedingungen für den stark auf den Export orientierten Konzern.

Staatsbesitz: 13,7 % der VW-Aktien sind im Besitz des Landes Niedersachsen. Da laut VW-Gesetz eine Übernahme ohne Zustimmung Niedersachsens faktisch unmöglich ist, fallen Fusions- und Übernahmephantasien aus. Vor allem (Groß-)Investoren in Großbritannien und den USA sehen im so genannten VW-Gesetz ein Problem.

Kosten: Die Eigentümerverhältnisse hindern VW daran, so kostengünstig zu produzieren, wie von vielen freien Aktionären gewünscht. Produktionsverlagerungen ins Ausland sind nicht möglich, selbst wenn es die Mehrheit der Anteilseigner will.

Kommunikation: Fast legendär ist das Wirrwarr um Quartalsergebnisse, insbesondere der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Bei vielen Investoren gilt der Volkswagen-Konzern als intransparent.

Bewertung: Das beinahe historisch niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,5 – bezogen auf die erwarteten Gewinne 2005 – und eine Dividendenrendite von 3,5 % machen die Aktie unter diesen Aspekten interessant. Das gilt aber nur dann, wenn die Dividende unverändert gezahlt wird und die Ertragsaussichten erfüllt werden.

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