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Wettrennen mit Uber Lyft will mit Börsengang mehr als zwei Milliarden Dollar einnehmen

Der Fahrdienstanbieter strebt eine Bewertung von bis zu 23 Milliarden Dollar an. Der Börsengang wird ein wichtiger Test für andere Tech-Firmen.
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Der Fahrdienstvermittler will bei dem Börsengang 23 Milliarden Dollar einsammeln. Quelle: Reuters
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Der Fahrdienstvermittler will bei dem Börsengang 23 Milliarden Dollar einsammeln.

(Foto: Reuters)

New YorkDer Börsengang des Fahrdienstleisters Lyft wird konkreter. Das Unternehmen, das Ende März seine Papiere an die Börse bringen will, plant mit einer Spanne von 62 bis 68 Dollar pro Aktie und könnte damit eine Bewertung von 21 bis 23 Milliarden Dollar anstreben, wie Lyft am Montag zu Beginn seiner Roadshow mitteilte. Die Spanne könnte sich in den kommenden Tagen jedoch noch ändern.

Das 2012 gegründete Start-up aus dem Silicon Valley hat am Montag damit begonnen, sich mit Investoren zu treffen und Feedback für den geplanten Börsengang einzuholen. Die Aktien sollen an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden, unter dem Tickersymbol LYFT.

Der Börsengang, mit dem Lyft rund zwei Milliarden Dollar an frischem Kapital einsammeln will, wird von einer ganzen Reihe von Tech-Firmen aus dem Silicon Valley genau verfolgt. In diesem Jahr plant eine ganze Reihe von ihnen den Gang an die Börse. Wird Lyfts Start an der Wall Street erfolgreich, dürfte das als ein gutes Signal für alle anderen interpretiert werden.

Die größten Ambitionen hat dabei Lyfts Konkurrent Uber, der ein paar Wochen nach Lyft an die Börse will. Uber strebt eine Bewertung von rund 100 Milliarden Dollar an.

Beide Fahrdienstleister machen jedoch Verluste. Die Lyft-Gründer John Zimmer und Logan Green wollen die Investoren bei ihrer Roadshow überzeugen, voll in ihr Unternehmen zu investieren, statt einen Teil davon für Uber-Aktien aufzusparen.

„Beim Uber-Rivalen Lyft ist vom Umsatz her viel Musik drin“

Ob das gelingt, muss sich zeigen. Lyft ist kleiner und fokussierter als der größere Konkurrent und hat weniger futuristische Pläne. Uber etwa ist bereits in vielen Ländern aktiv, die Lyft noch erschließen muss. Pläne für fliegende Taxis dagegen machen einige Geldgeber skeptisch. David Ludwig, Chef des amerikanischen Aktienmarktgeschäfts bei Goldman Sachs, geht davon aus, dass die meisten Tech-Firmen bereit sind für die Börse.

Schließlich waren sie deutlich länger in privaten Händen als andere. „Das erhöht nicht nur die Bewertungen zum Börsenstart, sondern hat ihnen auch Zeit gegeben, ihre Struktur aufzubauen und ihre finanzielle Lage besser abzuschätzen.“ Auch für die Börsenbetreiber NYSE und Nasdaq steht viel auf dem Spiel. Die NYSE versucht schon länger, Technologiefirmen für sich zu gewinnen. Bei Lyft ist das nicht gelungen.

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