Wizz Air Ryanair-Rivale will nun doch an die Börse

Im vorigen Sommer hat Wizz Air den anvisierten Sprung auf das Börsenparkett abgeblasen. Nun wärmt der Ryanair-Rivale seine Pläne wieder auf: Am Londoner Aktienmarkt will die Airline 150 Millionen Euro einnehmen.
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Osteuropas größter Billigflieger betreibt eine Flotte von 54 Airbus-Jets. Quelle: dpa
Ein Flieger der Billig-Airline Wizz Air

Osteuropas größter Billigflieger betreibt eine Flotte von 54 Airbus-Jets.

(Foto: dpa)

LondonOsteuropas größter Billigflieger Wizz Air holt seine Börsenpläne wieder aus der Schublade. Die Airline wolle mit einer Erstnotiz (IPO) am Londoner Aktienmarkt 150 Millionen Euro einnehmen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Budapest am Mittwoch mit. „Wir rechnen damit, 20 Prozent des Geschäfts an den Aktienmarkt zu bringen“, sagte Firmenchef Jozsef Varadi zu Reuters.

Im vorigen Sommer, als die Fluglinie den anvisierten Sprung auf das Börsenparkett kurzfristig abgeblasen hatte, waren noch IPO-Erlöse von 200 Millionen Euro angepeilt worden. „Wir benötigen nicht mehr so viel Geld wie damals“, so Varadi. Wizz Air habe eine erfolgreiche Zeit hinter sich und viel Geld im operativen Geschäft verdient. Der zweite Anlauf solle nun bis Ende März über die Bühne gehen. Ausgegeben werden sollen neue Titel sowie Aktien aus dem Besitz von bestehenden Gesellschafter.

Mit Wizz Air flogen in der Zeit von April bis Ende Dezember 12,7 Millionen Passagiere – ein Plus von einem Fünftel. Damit rangiert die Fluggesellschaft unter den europäischen Billigfliegern auf dem fünften Platz, nach Marktführer Ryanair sowie Easyjet, Air Berlin und Norwegian Air Shuttle.

Wizz Air betreibt eine Flotte von 54 Airbus-Jets und erzielte in den ersten neun Monaten des Finanzjahres 2014/15 (bis Ende März) bei einem Umsatz von 990 Millionen Euro einen Betriebsgewinn von 305 Millionen – eine Steigerung von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  • rtr
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