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Zeichnungsfrist Roth & Rau-Aktien werden für 32 bis 36 Euro angeboten

Der Börsengang des bisher wohl vor allem Experten bekannten sächsischen Unternehmens Roth & Rau ist in die heiße Phase gegangen: Seit Dienstag läuft die Zeichnungsfrist. Anleger können Aktien des Börsenaspiranten zum Preis von 32 bis 36 Euro zeichnen.

HB FRANKFURT/CHEMNITZ. Der Solartechnik-Zulieferer teilte am Dienstag mit, insgesamt würden 1,325 Millionen Papiere angeboten. Rund zwei Drittel dieser Titel stamme aus einer Kapitalerhöhung. Der Rest, inklusive einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von bis zu 150 000 Aktien, komme von den Altaktionären. Im vorbörslichen Graumarkt kosteten die Papiere bis zu 43,50 Euro.

Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 9. Mai. Die Erstnotiz im Entry Standard, dem Einstiegssegment der Deutschen Börse, ist für den 11. Mai geplant. Nach der Emission soll sich der Streubesitz auf knapp 60 Prozent belaufen. Der bisherige Mehrheitsaktionär Rohwedder reduziere gleichzeitig seine Beteiligung auf knapp 20 vor zuvor 60 Prozent, so Roth & Rau. Geleitet wird die Transaktion von der LBBW.

Bei voller Ausübung des Greenshoe ergibt sich ein Emissionsvolumen von 47,7 Millionen Euro. „Wir wollen den Erlös aus dem Börsengang zur Entwicklung neuer Produkte, zur Ausweitung des Vertriebs und für Akquisitionen nutzen“, sagte Firmen-Mitgründer Dietmar Roth auf einer Pressekonferenz.

Roth & Rau hat sich unter anderem auf die Beschichtung von Solarzellen spezialisiert. Daneben bietet das 1990 gegründete Unternehmen aus Hohenstein-Ernstthal auch Anlagen zur Oberflächenbehandlung elektronischer Bauteile an. Im vergangenen Jahr verbuchte der Maschinenbauer bei einem Umsatz von 33,4 Millionen Euro einen operativen Gewinn von 4,3 Millionen Euro.

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