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Zertifikate Strategien für den „guten Hebel“

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Strategie 2: Anlagefavoriten mit Netz

Derivate stehen nicht in Konkurrenz zu klassischen Wertpapieren. Im Gegenteil: Mit ihnen lassen sich Investments in Aktien oder Anleihen verbessern. Eine Aktie wie Daimler ist wegen Rekordverkäufen bei Autos, starker Position im Wachstumsmarkt China und forcierter Digitalisierung vielversprechend, käme aber bei einer Marktkorrektur sicher nicht ungeschoren davon. Diese Gefahr lässt sich mit Finanzinstrumenten minimieren.

Christine Romar, Derivateexpertin der amerikanischen Citigroup, setzt in diesem Fall auf eine Kombination aus Zertifikaten und Verkaufsoptionen und beschreibt damit den zweiten Ansatz, Derivate einzusetzen, ohne gleich als Zocker verschrien zu werden. „Mit einer solchen Strategie können Anleger fast wie mit einem Direktinvestment profitieren, haben andererseits aber ein wesentlich geringeres Kursrisiko.“

Zum Einsatz kommen Discountzertifikate und Puts auf Daimler. Discounts ermöglichen den Kauf einer Aktie mit Rabatt, begrenzen dafür aber die Gewinnmöglichkeit. Schon damit ist das Kursrisiko des Discountzertifikats geringer als das der reinen Aktie.

Als zusätzliche Absicherung kommen Daimler-Puts ins Spiel. Mit ihnen lässt sich das aktuelle Kursniveau der Daimler-Aktie bei 72 Euro absichern. Das kombinierte Investment aus Discount und Optionen wird damit zwar ein Stück teurer als die Aktie.

Wie eine Rechnung zeigt, ist das Risiko aber auf 7,6 Prozent begrenzt, selbst wenn sich Daimler in einem Crash halbieren würde. Und im Fall eines Aktienanstiegs bietet die Gewinngrenze bei 100 Euro so viel Spielraum, dass durch den Anstieg im Discountzertifikat insgesamt ein Plus von bis zu 28,4 Prozent möglich ist.

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Strategie 3: Zinsersatz vom Aktienmarkt
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