Zoetis-IPO Pfizer-Tiersparte soll 2 Milliarden einbringen

Das 1849 in Brooklyn gegründete Pharmaunternehmen treibt den Börsengang seiner Tiermedizin-Sparte weiter voran. Die Aktie solle zwischen 22 und 25 Dollar kosten. Pfizer will bis zu 2,5 Milliarden Dollar einsammeln.
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Pfizer-Hauptsitz in Manhattan. Das Unternehmen will seine Tiermedizin-Sparte an die Börse bringen. Quelle: dapd

Pfizer-Hauptsitz in Manhattan. Das Unternehmen will seine Tiermedizin-Sparte an die Börse bringen.

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BangaloreDer US-Pharmakonzern Pfizer will mit dem Börsengang seiner Tiermedizinsparte bis zu 2,5 Milliarden Dollar einnehmen. Die Aktien der unter dem Namen Zoetis auftretenden Sparte sollen zwischen 22 und 25 Dollar je Stück kosten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Rund 86 Millionen Anteilsscheine sollen auf den Markt kommen.

Welche Firmen im Medikamente-Geschäft mitspielen
Sanofi-Aventis Deutschland
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Mitarbeiter von Sanofi-Aventis in Deutschland: Die Pharmabranche ist in stabiler Verfassung. Trotz auslaufender Patente erwarten Analysten auch im kommenden Jahr stabile Erträge. Handelsblatt Online zeigt die großen Pharmaunternehmen der Welt, die ihr Geld alleine mit pharmazeutischen Produkten verdienen.

huGO-BildID: 14157693 A lab technician at Novo Nordisk conducts in vitro research in Malov, Denmark, on Friday, Sept. 28, 2007. Future profitability
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Labor des Pharmaherstellers Novo Nordisk in Dänemark. Im Vergleich zu den großen Weltkonzernen spielt das Unternehmen eher eine untergeordnete Rolle. Nach Konsensus-Schätzungen von Analysten wird der Umsatz im kommenden Jahr um 8,8 Prozent auf 12,6 Milliarden US-Dollar steigen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird sogar um 11,1 Prozent steigen und bei 4,2 Milliarden Dollar liegen.

Earns Amgen
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Der Biotechnologiekonzern Amgen hat seinen Sitz im amerikanischen Städtchen Thousand Oaks. Der Umsatz des Unternehmens wird im kommenden Jahr nach Analystenschätzungen um 1,3 Prozent zulegen. Die Erlöse sollen bei 16 Milliarden Euro liegen, der Gewinn bei 5,9 Milliarden - und damit 5,1 Prozent über dem Vorjahreswert.

huGO-BildID: 9652714 A researcher at Bristol-Myers Squibb's Genomic Technologies Pharmaceutical Research Institute, in Hopewell, New Jersey, prepares
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Forscherin im Labor von Bristol-Myers Squibb in Hopewell, New Jersey: Der US-Konzern wird als einer der wenigen Pharmafirmen in diesem Jahr vermutlich einen heftigen Umsatzeinbruch verkraften müssen, weil wichtige Patente auslaufen und Konkurrenz durch Hersteller von Nachahmerprodukten droht. So muss der Konzern den Patentablauf von Plavix verkraften. Analysten rechnen mit einem Rückgang von 14 Prozent auf 18,3 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wird voraussichtlich sogar um 30 Prozent sinken. Er soll bei 4,9 Milliarden Dollar liegen.

huGO-BildID: 24491902 Brilique von Astra Zeneca
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Brilique, ein Mittel gegen Herzinfarkt und Schlaganfall bei Spezialpatenten: Hersteller ist der britische Pharmakonzern Astra Zeneca. Das Unternehmen liegt beim Umsatz im internationalen Mittelfeld, wird in diesem Jahr allerdings einen Rückgang der Erlöse um 8,6 Prozent verzeichnen, wie Analysten nach Angaben von Bloomberg schätzen. Der Umsatz wird bei 30,7 Milliarden Dollar liegen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 10,9 Milliarden. Das ist ein Rückgang um 16,9 Prozent.

huGO-BildID: 3265085 Eli Lilly, Hamburg, Pharma Forschung
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Niederlassung von Eli Lilly in Hamburg: Das Unternehmen ist eines der weltweit führenden Pharmaunternehmen. Allerdings glauben Analysten nach Angaben von Bloomberg, dass der Umsatz im Jahr 2012 um 5,4 Prozent auf 22,8 Milliarden Dollar sinken wird - Hintergrund sind auch hier auslaufende Patente. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wird sogar um 16,2 Prozent zurückgehen und nur noch bei 5,2 Milliarden Dollar liegt.

huGO-BildID: 2342951 HANDOUT -- Undated picture showing unspecified pharmaceuticals in production at the headquarters of Knoll Pharmaceutical Co. , a
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Nach den von Bloomberg publizierten Konsensschätzungen der Analysten wird der Londoner Pharmahersteller Astra-Zeneca in diesem Jahr auf Platz neun der Umsatzcharts unter den weltweiten Pharmaunternehmen liegen. Dabei werden auch bei Astra die Erlöse zurückgehen: Der Umsatz wird bei 30,7 Milliarden Dollar liegen. Das sind 8,6 Prozent weniger als im vergangenen Jahr, weil die Konkurrenz nun das Psychopharmakon Seroquel nachbauen darf. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wird um 16,9 Prozent zurückgehen und bei 10,9 Milliarden Dollar liegen.

Begleitet werde der Sprung auf das Handelsparkett von 16 Banken. Pfizer hatte den IPO bereits im vergangenen Jahr bei der US-Börsenaufsicht angemeldet. Der weltgrößte Arzneimittelhersteller will sich nach früheren Angaben im Zuge des Börsengangs von rund 20 Prozent der Anteile an seinem Geschäft mit Präparaten und Impfstoffen für Nutz- und Haustiere trennen. Der Bereich kam 2011 mit mehr als 9000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar.

  • rtr
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