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Immobilien Wenn der Hauskauf ein Vermögen auffrisst

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Häufig werden die Instandhaltungskosten unterschätzt
Fallende Hauspreise: Nicht nur ein Problem auf dem Land. Quelle: CAEPSELE für Handelsblatt

Fallende Hauspreise: Nicht nur ein Problem auf dem Land.

(Foto: CAEPSELE für Handelsblatt)

Tenbrücken nimmt es missmutig zur Kenntnis, denn der Rentner hätte seinen Kindern gerne mehr hinterlassen. "Noch immer ist der Wunsch, den Kindern Sachvermögen zu vererben, ein Grund, ein Haus zu kaufen", sagt Immobilienspezialist Schulten. "Kinderlose Paare fahren jedoch besser, wenn sie ein Haus mieten, statt es zu kaufen und das dadurch gesparte Geld so anlegen, dass sie schnell darüber verfügen können." Dieses Paar kann nicht nur die Anschaffungskosten anlegen, sondern auch die Beträge für Instandsetzung und Modernisierung. Tenbrücken weiß gar nicht mehr, was es ihn gekostet hat, vom Kohleofen über Nachtspeicherheizung auf eine zentrale Heiz- und Warmwasseranlage umzurüsten, vom defekten Tonziegeldach auf Betondachsteine umzudecken, Bäder zu modernisieren und die Elektrik auf den neuesten Stand zu bringen.
Instandhaltung kostet viel Geld.

Eigenheimkäufer unterschätzen häufig die jährlichen Instandhaltungskosten. "Wir halten eine Instandhaltungspauschale von mindestens einem Euro pro Quadratmeter und Monat für angebracht", sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS West Immobilien. "Bei älteren Objekten sollte sie höher sein." In konkreten Zahlen: Der Käufer eines 120 Quadratmeter großen neuen Reihenhauses sollte jedes Jahr mindestens 1440 Euro für Reparaturen auf die hohe Kante legen.

Mietern, die ins Eigentum wechseln wollen, empfiehlt Hustert eine einfache Überlegung: Wenn die Belastung aus Zins und Tilgung nicht höher als die Miete ist, dann ist der Eigentumserwerb überlegenswert. Zumal die immer noch niedrigen Zinsen die Belastung für Immobilienerwerber niedrig halten.

Baufinanzierer wissen, dass die Entscheidung für die eigenen vier Wände aber nicht nur nach solch rationalen Kriterien erfolgt. "Sagen zu können, ich bin Hauseigentümer, ist den Menschen etwas wert", hat Huster im Laufe der Jahre festgestellt. Eben: "Mein Haus, …."

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