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Angeschlagener Fahrradhersteller Gläubiger geben Mifa Luft im Überlebenskampf

Der Fahrradhersteller Mifa will sich restrukturieren. Nun bekommt das angeschlagene Unternehmen mehr Zeit dafür. Der bestellte gemeinsame Vertreter der Gläubiger habe demnach der Stundung der Zinszahlung zugestimmt.
11.08.2014 - 13:04 Uhr
Mitarbeiter der Mifa montieren in der Produktionsstätte in Sangerhausen Fahrräder: Der Fahrradhersteller bekommt etwas Luft auf seinem Weg der Restrukturierung. Quelle: dpa

Mitarbeiter der Mifa montieren in der Produktionsstätte in Sangerhausen Fahrräder: Der Fahrradhersteller bekommt etwas Luft auf seinem Weg der Restrukturierung.

(Foto: dpa)

Sangerhausen Der angeschlagene Fahrradhersteller Mifa aus Sangerhausen bekommt etwas Luft auf seinem Weg der Restrukturierung. Wie die börsennotierte Gesellschaft am Montag mitteilte, müssen bis zum 25. August keine Zinsen für Anleihen an die Gläubiger gezahlt werden. Ursprünglich waren diese am Dienstag fällig. Der bestellte gemeinsame Vertreter der Gläubiger – eine Beratungsfirma – habe der Stundung der Zinszahlung zugestimmt. Prominentester Anteilseigner des Fahrradherstellers ist der AWD-Gründer Carsten Maschmeyer.

Maschmeyer war 2011 bei Mifa eingestiegen und hält mehr als 20 Prozent am Unternehmen. Im Gespräch ist der Einstieg des indischen Fahrradherstellers Hero Cycles. Die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa) mit rund 770 Beschäftigten hatte sich 25 Millionen Euro geliehen und 7,5 Prozent Zinsen versprochen. Dann wurden allerdings finanzielle Schwierigkeiten bekannt. 2013 betrug der Umsatz der Gesellschaft 108 Millionen Euro, der Verlust 15 Millionen Euro.

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