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Anleíhenhandel Schwache Aktien stützen die Bondkurse

Staatsanleihen haben gestern trotz der erneuten Verluste an den Aktienmärkten kaum noch von ihrem Ruf als sichere Qualitätstitel profitiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag am späten Nachmittag unverändert bei 3,89 Prozent.

cü FRANKFURT. In den USA stieg die am Vortag stark gefallene Rendite zehnjähriger Bonds sogar leicht auf 4,50 Prozent. Wenn die Aktienmärkte weiter unter Druck blieben, könnten zwar auch die Kurse der Anleihen noch weiter zulegen und ihre Renditen sinken, hieß es im Handel. Allerdings seien Bonds schon recht teuer. Lediglich am Terminmarkt konnten die Renten-Futures ihre Kursgewinne ausbauen. Der Bund-Future stieg um 17 Basispunkte auf 116,45 Prozent, nachdem er zwischenzeitlich bis auf 116,63 Prozent geklettert war. Seit Ende Januar hat der Terminkontrakt knapp 170 Basispunkte zugelegt.

Am Primärmarkt begab der australische Telekomkonzern Telstra eine zehnjährige Anleihe über eine Mrd. Euro, die nach Angaben der Konsortialführer sechsfach überzeichnet war. Telstra bot für den Bond einen laut Händlern attraktiven Renditeaufschlag von 88 Basispunkten über der zehnjährigen Bundesanleihe. Die Ratingagenturen bewerten die Bonität der Australier mit guten Noten im Bereich „A“. Die Europäische Investitionsbank (EIB) platzierte einen fünfjährigen Bond über drei Mrd. Dollar.

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