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Anleihebericht Renditen der Staatsbonds sinken leicht

Negative Konjunkturdaten haben am Donnerstag an den Bondmärkten im Euroraum und den USA für steigende Kurse gesorgt. So stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA stärker als erwartet und der Einzelhandelsumsatz im Euro-Raum sank überraschend.

FRANKFURT. Unterstützt wurden die europäischen Bonds auch von einem Kommentar von EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher. Er rechnet damit, dass die derzeit erhöhte Inflation sich abschwächen werde. Dies ließ am Markt die zuletzt gesunkenen Hoffnungen auf Zinssenkungen wieder aufflammen. Am späten Nachmittag ließ allerdings der besser als erwartet ausgefallene ISM-Index für den amerikanischen Dienstleistungssektor die Kursgewinne teilweise abschmelzen.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab leicht auf 3,97 Prozent nach. Der Kurs des Terminkontrakts Bund-Future zog um fünf Basispunkte auf 115,23 Prozent an. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,57 Prozent drei Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt nahm Frankreich 5,145 Mrd. Euro über eine zehnjährige Anleihe auf. Spanien zapfte den Markt mit einem fünfjährigen Papier an. Die Emission hat ein Volumen von 981 Mill. Euro. Großbritannien beschaffte die Rekordsumme von 3,75 Mrd. Pfund (4,78 Mrd. Euro) über einen zweijährigen Gilt.

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