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Anleihen Ängste vor einer Rezession stützen Staatsanleihen

Die Kurse der US-Staatsanleihen werden voraussichtlich weiter steigen. Grund sind die anhaltenden Spekulationen auf eine Zinssenkung der Federal Reserve Bank um einen halben Prozentpunkt.

HB FRANKFURT. Am Freitag fiel die Rendite der zehnjährigen Treasuries bereits kräftig um sieben Basispunkte auf 3,82 Prozent. Auch bei europäischen Anleihen rechnen Analysten mit Kursgewinnen, obwohl die EZB keine sinkenden Leitzinsen angekündigt hat. Gestützt werden die Euro-Anleihen aber voraussichtlich von Konjunkturdaten. Der am Dienstag anstehende ZEW-Index der Konjunkturerwartungen ist den Prognosen zufolge weiter gefallen und wird ein sinkendes Vertrauen der Investoren und Analysten in die Konjunktur anzeigen. Zum Wochenende rentierten zehnjährige Bundesanleihen unverändert mit 4,08 Prozent.

Staaten zapfen den Bondmarkt in dieser Woche in großem Stil an. Deutschland hat für Mittwoch zweijährige Bundesschatzanweisungen über sieben Mrd. Euro angekündigt, Großbritannien will am Donnerstag 40jährige inflationsgeschützte Papiere im Volumen von 725 Mill. Pfund begeben. Ebenfalls am Donnerstag will Frankreich sich über eine fünfjährige Anleihe 5,5 Mrd. Euro beschaffen sowie über inflationsgeschützte Anleihen mit Laufzeiten von zwei und zwölf Jahren bis zu 1,5 Mrd. Euro.

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