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Anleihen Anleiherenditen sinken auf Halbjahrestief

Die Anleihemärkte haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Die Rendite der zweijährigen Bundesschatzanweisung stieg vorübergehend auf 3,56 Prozent, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) bekräftigt hatte, dass sie die Leitzinsen voraussichtlich im Oktober weiter anhebt.

HB FRANKFURT. Im späten Handel ging die Rendite aber unter das Vortagsniveau auf 3,50 Prozent zurück. Die Rendite der zehnjährige Bundesanleihe fiel dagegen nach einem kurzen Anstieg deutlich stärker auf 3,75 Prozent und damit dem niedrigsten Stand seit März. Der Bund-Future stieg um 0,36 Prozentpunkte auf 118,31 Prozent.

Auslöser dafür waren laut Analysten unter der gestrigen Flut von Konjunkturdaten aus den USA der niedriger als erwartet ausgefallene Verbraucherpreisindex. Er stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahr in der Kernrate um 2,4 Prozent, Volkswirte hatten einen Anstieg um 2,5 Prozent erwartet. Die Kernrate misst die Preisentwicklung ohne die Teuerungsraten bei Energie und Lebensmitteln und steht im Fokus der US-Notenbank Fed. Die Daten erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinspause in den USA länger dauert. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sank auf 4,74 Prozent.

Am Markt für neue Anleihen kündigte der Medienkonzern Bertelsmann eine Emission für Mitte September an.

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