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Anleihen Banken spielen am Rentenmarkt wieder mit

Banken sind seit Jahresbeginn wieder mutiger - sie kaufen Staatsanleihen. Dies ist laut Experten der Verdienst der EZB. Durch die langfristige Bereitstellung von billigem Geld hat sie die Abwärtsspirale durchbrochen.
02.02.2012 - 11:53 Uhr
Noch kurz vor Weihnachten hatte die EZB mehr als 520 Banken fast eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt. Quelle: dpa

Noch kurz vor Weihnachten hatte die EZB mehr als 520 Banken fast eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Seit Jahresbeginn machen die Banken an den europäischen Rentenmärkten wieder das, was sie sich im vergangenen Jahr nicht getraut haben - Staatsanleihen kaufen. „Für mich hat eindeutig eine Beruhigung eingesetzt“, erklärt Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank. „Banken und Versicherer kommen ihrer Aufgabe als Staatsfinanzierer wieder nach.“

Doch noch zügeln sie ihren Appetit. Denn wie groß der sein wird, hängt von der Europäischen Zentralbank (EZB) ab. Zudem kaufen die Banken längst nicht alles. Sie wollen Gewinn machen, und schwächelt die Konjunktur eines Landes, wächst das Risiko - und das meiden die Banken weiter, unabhängig vom Geldfluss der EZB.

Die Notenbank kann für sich verbuchen, die Rentenmärkte überhaupt wieder angekurbelt zu haben. Durch die langfristige Bereitstellung von billigem Geld habe die EZB eine Abwärtsspirale durchbrochen, erklärt Michael Krautzberger, Leiter des europäischen Rentenfondsteams von BlackRock. „Die Bedeutung des Tenders für den Rentenmarkt ist gar nicht zu unterschätzen“, fügt Hellmeyer hinzu.

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