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Anleihen Bondrenditen in Europa stehen unter Druck

An den europäischen Rentenmärkten wird die Aussicht auf weitere Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung von Investoren auch in dieser Woche für steigende Kursen und sinkende Renditen sorgen.

FRANKFURT. Insbesondere die zweijährigen Bundesschatzanweisungen, die stark auf Zinserwartungen reagieren, dürften von der Zinsfantasie profitieren. Niedrigere Leitzinsen machen den Kupon bestehender Anleihen attraktiver.

In der vergangenen Woche fiel die Rendite dieser Papiere bereits um 19 Basispunkte auf 2,22 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau seit drei Jahren. Der Renditeunterschied zu den zehnjährigen Bundesanleihen, die zum Wochenausklang bei 3,60 Prozent rentierten, ist damit so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr.

Am Primärmarkt will Deutschland am Mittwoch Bundesobligationen mit Fälligkeit 2013 um vier Mrd. Euro aufstocken. Für den folgenden Tag plant Frankreich die Emission von Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten im Gesamtvolumen von bis zu sieben Mrd. Euro. Ebenfalls am Donnerstag will Großbritannien drei Mrd. Pfund über zehnjährige Papiere beschaffen. Am Dienstag begibt Griechenland eine dreijährige Anleihe über 1,3 Mrd. Euro. Die für den 9. Dezember geplante Emission fünfjähriger Papiere sagte Athen hingegen ab.

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