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Anleihen Brasilien bittet IWF um Gnade

Die Krise in Brasilien spitzt sich zu. Der Staat vergibt mittlerweile mehr Kredite als die Banken. Das Land möchte die Herabstufung durch die Ratingagenturen mit ungewöhnlichen Mitteln verhindern.
07.08.2013 - 11:53 Uhr
Christus-Statue auf dem Zuckerhut in Rio de Janeiro: Mehr als 50 Prozent der ausstehenden Kredite in Brasilien entfallen auf staatlich kontrollierte Banken. Quelle: dpa

Christus-Statue auf dem Zuckerhut in Rio de Janeiro: Mehr als 50 Prozent der ausstehenden Kredite in Brasilien entfallen auf staatlich kontrollierte Banken.

(Foto: dpa)

Brasilien droht ein neuer Rückschlag. Weil die Kreditvergabe durch staatliche Banken die Ausleihungen privater Banken übertrifft, droht dem südamerikanischen Land eine Herabstufung seines Ratings durch Standard & Poor's. Brasilien bittet deshalb um Gnade – das Land fragt beim Internationalen Währungsfonds (IWF) an, ob die Institution ihre Schuldenberechnung anpassen könnte.

Auf staatlich kontrollierte Banken entfielen im Juni in Brasilien 50,3 Prozent der ausstehenden Kredite - der Anteil übertraf damit laut Nachrichtenagentur Bloomberg erstmals seit mindestens zehn Jahren die Kreditvergabe aller anderen Kreditinstitute. Das Dilemma: Die Ausleihungen staatlicher Banken wuchsen im ersten Halbjahr 2013 sechsmal so schnell wie die privater Banken und ausländischer Kreditinstitute.

Das lässt die Kreditwürdigkeit des Landes auf dem Markt für Kreditausfall-Swaps so stark schwinden, wie bei keinem anderen der BRIC-Länder, zu den neben Brasilien auch Russland, Indien und China zählen.

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