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Anleihen Deutsche und französische Bonds in der Krise

Die Renditen deutscher und französischer Bonds gehen in den Keller. Grund sind die Spekulationen über eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt.
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Deutsche Papiere mit zehnjähriger Laufzeit warfen am Freitag mit 0,696 Prozent so wenig ab wie nie zuvor. Quelle: imago stock&peopleimago

Deutsche Papiere mit zehnjähriger Laufzeit warfen am Freitag mit 0,696 Prozent so wenig ab wie nie zuvor.

(Foto: imago stock&peopleimago)

Frankfurt Spekulationen auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik haben die Renditen vieler europäischer Staatsanleihen am Freitag auf ein Rekordtief gedrückt. Angesichts der rückläufigen Verbraucherpreise steigt nach Einschätzung von Händlern die Wahrscheinlichkeit, dass die Europäische Zentralbank schon bald mit dem Ankauf von Staatsanleihen beginnt. EZB-Vizepräsident Vitor Constancio hatte am Mittwoch durchblicken lassen, dass er in den ersten Monaten des kommenden Jahres mit einer Entscheidung darüber rechnet. Die EZB kommt am Donnerstag zu ihrer nächsten Ratssitzung zusammen.

Deutsche Papiere mit zehnjähriger Laufzeit warfen am Freitag mit 0,696 Prozent so wenig ab wie nie zuvor. Auch ihre italienischen und französischen Pendants markierten mit 2,036 beziehungsweise 0,977 Prozent Rekordtiefststände.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Anleihen: Deutsche und französische Bonds in der Krise"

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  • Die sind doch nicht in der Krise.
    Im Gegenteil haussieren sie wegen der massiven Dämlichkeit der EZB, den Geldhahn aufdrehen zu wollen.

    Bislang hat es kaum genutzt - und künftig kann die EZB nicht mehr.
    Denn die erlaubten Unternehmensanleihe- sowie andere Privatanleihenkäufe sind zu gering im Umfang, als daß sie nutzen könnten.

    Allein die verbotene Staatsfinanzierung (per QE) könnte die erforderlichen Volumina bringen.
    Von diesen redet die EZB schon gar nicht mehr, weil sie ihr verboten sind - wie sie mittlerweile auch zu begreifen scheint.