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Anleihen Europäische Bonds legen zu

Während US-Anleihen anfängliche Kursgewinne nicht halten konnten, legten europäische Staatspapiere am Mittwoch zu. Bundesbankpräsident Axel Weber erklärte, die Inflation mache zwar Sorgen, man solle sie jedoch nicht überdramatisieren. Zudem betonte er die Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum.

HB FRANKFURT. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag drei Basispunkte im Minus bei 3,99 Prozent, erstmals seit zehn Monaten unter vier Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future wurde 17 Basispunkte höher zu 115,97 Prozent gehandelt.

Die US-Staatsanleihen wurden von den überraschend starken Zahlen zu Inflation und Industrieproduktion in den USA belastet. Das dämpfte Spekulationen, die Federal Reserve Bank werde den Leitzins diesen Monat um mehr als einen halben Prozentpunkt senken. Zinsfutures zufolge liegt diese Wahrscheinlichkeit nur noch bei 38 Prozent, verglichen mit über 50 Prozent am Dienstag. Die Rendite zehnjähriger Treasuries, die im Tagesverlauf auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen war, lag am Mittwochnachmittag unverändert bei 3,68 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Deutschland zweijährige Bundesschatzanweisungen im Volumen von sieben Mrd. Euro. Das Land Baden-Württemberg begab eine zehnjährige Anleihe über 1,5 Mrd. Euro.

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