Anleihen Frankreich muss höhere Zinsen bieten

Frankreich muss den Anlegern für seine Staatsanleihen höhere Zinsen zahlen. Bei der Platzierung von kurzlaufenden Anleihen sammelte der Staat gut 7,9 Milliarden Euro ein.
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Der Eiffelturm in Paris. Quelle: dpa

Der Eiffelturm in Paris.

(Foto: dpa)

ParisFrankreich kann sich weiter sehr günstig verschulden, muss Anlegern aber höhere Zinsen bieten. Das Land sammelte am Dienstag bei der Platzierung von kurzlaufenden Anleihen am Kapitalmarkt rund 7,9 Milliarden Euro ein. Die durchschnittliche Rendite stieg bei allen drei Emissionen leicht, blieb aber insgesamt auf sehr niedrigem Niveau.

Für Papiere mit 13 Wochen Laufzeit lag die Rendite im Schnitt bei 0,084 Prozent, bei der vorigen Emission lag sie bei 0,07 Prozent. Bei Geldmarktpapieren mit 22 Wochen Laufzeit stieg die Rendite auf 0,106 (zuvor: 0,096) Prozent. Für Ein-Jahres-Anleihen musste Frankreich den Investoren 0,18 (0,17) Prozent bieten. Die Auktionen waren jeweils deutlich überzeichnet, die Nachfrage überstieg das Angebot teilweise um das Vierfache.

Die jüngste Verschärfung der Schuldenkrise durch die Lage in Spanien und Griechenland hat zuletzt für wachsende Unsicherheit an den Finanzmärkten gesorgt.

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