Anleihen Griechenland-Rendite sinkt

Die Renditen für griechische Staatsanleihen befinden sich im Sinkflug. Auch die Aussichten für die kommenden Monate sehen verhalten aus. Bald wird das italienische Niveau erreicht sein.
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Die Nahaufnahme zeigt die Eule auf einer Euro-Münze aus Griechenland: Die Finanzminister der Eurozone wollen am Dienstag über die Höhe und den Auszahlungsmodus der nächsten Griechenlandhilfe beraten. Quelle: dpa

Die Nahaufnahme zeigt die Eule auf einer Euro-Münze aus Griechenland: Die Finanzminister der Eurozone wollen am Dienstag über die Höhe und den Auszahlungsmodus der nächsten Griechenlandhilfe beraten.

(Foto: dpa)

Das Bundesfinanzministerium erwartet, dass die Renditen für griechische Staatsanleihen in den kommenden Monaten weiter sinken werden. Zusätzliche Hilfen für Griechenland bei der Bedienung der Schulden gegenüber dem EU-Rettungsfonds EFSF und Portugals Rückgang an den Finanzmarkt führten zu einer geringeren Risikoeinschätzung der Anleger.

“Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen”, heißt es in einem Papier des Bundesfinanzministeriums, das Bloomberg News vorliegt. “Es darf daher vermutet werden, dass die Renditen Griechenlands und Portugals möglicherweise noch in diesem Jahr auf dem niedrigeren Niveau von Italien konsolidieren”. Das Papier des Bundesfinanzministeriums ist auf Februar datiert.

Die Finanzminister der Eurozone wollen am Dienstag über die Höhe und den Auszahlungsmodus der nächsten Griechenlandhilfe beraten. Nach Angaben des Eurogruppen-Chefs Jeroen Dijsselbloem sind für die nächste Auszahlung “derzeit etwas mehr als 8 Mrd. Euro vorgesehen”. Griechenland ist nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble das schwierigste Reformland in der Eurozone, doch für den Euro sei Griechenland keine Gefahr mehr, da sich die Lage an den Finanzmärkten beruhigt habe.

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Wenn es ums Sparen geht, sind die Deutschen Meister: Jeder Dritte legt monatlich Geld zur Seite. Mehr als 40 Prozent sparen entweder regelmäßig im Jahr oder füttern wenigstens ab und zu das Sparschwein. Deutschland hat eine der höchsten Sparquoten in Europa. 2012 hatten die Deutschen im Schnitt 20.164 Euro auf der hohen Kante. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid.

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Doch für viele wird das Sparen wegen der Wirtschaftskrise und der anhaltenden Zinsflaute unattraktiv: 38,6 Prozent der Befragten haben aufgrund der Wirtschaftslage ihre Strategie im letzten halben Jahr verändert. Vor zwei Jahren war es gerade Mal knapp ein Fünftel.

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Dabei stieg die Zahl derjenigen, die heute mehr Geld beiseite legen als vor zwei Jahren, um 14,8 Prozent.

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Im Jahr 2012 landeten im Schnitt 829 Euro mehr auf deutschen Sparbüchern als im Vorjahr. Das durchschnittliche Einlageguthaben betrug 20.164 Euro. Doch nicht jeder spart gleich viel: Die Guthaben fallen regional unterschiedlich aus.

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Spitzensparer sind wie bereits in den vergangenen Jahren die Hessen. 38.863 Euro haben die Bewohner des Bundeslandes im Schnitt auf der hohen Kante liegen. Das sind 3.799 Euro mehr als im vergangenen Jahr – und bundesweit der stärkste Anstieg des Sparvermögens.

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Platz zwei belegt Hamburg mit 25.816 Euro Sparguthaben pro Kopf.

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Auch in Berlin, dem nach Bremen am stärksten verschuldeten Bundesland, leben ziemlich sparsame Menschen:  25.305 hat der Durchschnittsberliner im Sparstrumpf – die dritthöchsten Einlagen bundesweit.

In dem internen Positionspapier geht das Finanzministerium von einer Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank aus. “Vor dem Hintergrund der abnehmenden Dominanz der Staatsschuldenkrise” und der erwarteten Konjunkturbelebung “wären von der EZB nicht nur Maßnahmen zur Bekämpfung der Unwägbarkeiten im Euroland sondern auch ein aktiver Beitrag zur Überwindung der Niedrigzinspolitik zu erwarten”, heißt es. Das Bundesfinanzministerium nimmt zu dem Papier keine Stellung. Die Sprecherin des Ministeriums, Marianne Kothé, erklärte am Montag in der Bundespressekonferenz, dass im Zuge der Haushaltsplanung auch interne Bewertungen zur Zinsentwicklung durchgeführt würden.

  • Bloomberg
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