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Anleihen Staatsanleihen bleiben gefragt

Mit weiter steigenden Kursen und entsprechend sinkenden Renditen rechnen Investoren diese Woche bei europäischen Staatsanleihen.

FRANKFURT. Insbesondere die zweijährigen Papiere, die stark auf Veränderungen der Leitzinserwartungen reagieren, dürften profitieren. Ökonomen gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Sitzung am Donnerstag den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 3,25 Prozent senken wird. Im Oktober verzeichneten die zweijährigen Bundesschatzanweisungen mit 0,93 Prozentpunkten den größten monatlichen Renditerückgang seit sechs Jahren.

Auch die Renditen der zweijährigen US-Treasuries gaben im vergangenen Monat kräftig nach. Ob sie weiter fallen, hängt von der Konjunkturentwicklung in den USA ab. Rendite stützend könnte sich jedoch eine Entspannung am Kreditmarkt auswirken, für die es erste Anzeichen gibt. Ein weiterer Stützungs-Faktor ist das riesige Volumen neuer Staatspapiere, das zur Finanzierung des 700 Mrd. Dollar schweren Rettungspaket für den Finanzsektor auf den Markt kommen wird. Am Mittwoch will das Finanzministerium bekannt geben, wie das Emissionsvolumen erhöht wird.

In Europa wollen sich in dieser Woche Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Schweden Kapital am Anleihemarkt beschaffen.

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