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Anleihen Zinserwartungen stützen die Festverzinslichen

Die Zinserwartungen für die USA und den Euro-Raum haben den Anleihemarkt zum Wochenauftakt dominiert. Nach der Senkung des Diskontsatzes durch die Fed räumt der Markt einer Senkung des US-Leitzinses auf 4,5 Prozent bis Jahresende eine Chance von nahezu 50 Prozent ein. Dies macht festverzinsliche Papiere attraktiver.

HB FRANKFURT. In Europa sehen Beobachter den EZB-Zins bis Jahresende dagegen immer noch bis zu einen viertel Prozentpunkt höher bei 4,25 Prozent. Gleichzeitig legen die Anleger ihre Vorsicht gegenüber Aktien und Firmenanleihen etwas ab, was die Nachfrage nach Staatstiteln dämpft. „Für den Augenblick ist die Risikoaversion etwas zurückgegangen“, sagte Kornelius Purps, Stratege bei Unicredit Markets & Investment in München. Er erwartet, dass die – dem Kurs gegenläufige – Rendite des zehnjährigen deutschen Staatspapiers in den kommenden Tagen auf 4,35 Prozent steigen wird.

Am Nachmittag rentierte die Bundesanleihe unverändert bei 4,28 Prozent. Der Bund-Future legte 0,09 Prozentpunkte zu auf 113,42 Prozent. Bei den US-Treasuries mit Fälligkeit 2017 fiel die Rendite deutlich auf 4,64 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte die NRW-Bank ein Papier im Volumen von 500 Mill. Euro. Die variabel verzinste Anleihe läuft über fünf Jahre. Bloomberg

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