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Anleihenbericht Bond-Renditen pendeln um das Vortagsniveau

Ihre anfänglichen Kursverluste haben die Bondkurse in Europa und den USA am Mittwoch Nachmittag ausgeglichen. Rückenwind erhielten sie von der Konjunktureinschätzung von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke und einem stärker als erwarteten Rückgang beim Auftragseingang für die US-Industrie. Zuvor hatten bessere Daten vom US-Arbeitsmarkt belastet.

FRANKFURT. Außerdem begannen Investoren begonnen laut Merrill Lynch zunächst damit, Gewinne bei Staatsanleihen mitzunehmen. Im Euro-Raum drückte zeitweise eine Aussage von EZB-Ratsmitglied und Bundesbankpräsident Axel Weber auf die Anleihekurse. Die Europäische Zentralbank werde wohl Maßnahmen ergreifen, um der steigenden Inflation Einhalt zu gebieten, erklärte er. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen rentierten bei 3,97 Prozent kaum verändert. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries pendelte bei 3,56 Prozent ebenfalls um das Vortagesniveau. Der Bund Future notierte acht Basispunkte höher bei 115,42 Prozent.

Am Primärmarkt will Vivendi 1,4 Mrd. Dollar über ein fünfjähriges und ein zehnjähriges Papier beschaffen. Der russische Gasproduzent OAO Gazprom plant bis zu 1,5 Mrd. Dollar in zwei Tranchen. Zuletzt zapfen wieder mehr Unternehmen den Kapitalmarkt an, zum Beispiel Kraft Foods, Philips Electronics, AT&T und KPN.

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