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Anleihenbericht Konjunkturdaten lasten auf Staatsanleihen

Nach zwei Tagen mit Kursgewinnen ist es am Anleihemarkt am Donnerstag leicht abwärts gegangen. Am Finanzmarkt keimte wieder Zuversicht zur Weltkonjunktur auf, womit die Sicherheit von Staatspapieren weniger gefragt war.

HB FRANKFURT. EZB-Chef Jean-Claude Trichet hatte erklärt, die Rezession im Euroraum sei wahrscheinlich vorüber. Er hob die Konjunkturprognosen für 2009 und 2010 an. Ein Einkaufsmanagerindex des Datendienstleisters Markit für August signalisierte, dass die wirtschaftliche Schrumpfung im Euroraum endet und wieder leichtes Wachstum herrscht. Die OECD legte ebenfalls optimistischere Konjunkturprognosen für die sieben wichtigsten Wirtschaftsnationen vor. Die Wirtschaftsleistung wird demnach in diesem Jahr nur um 3,7 Prozent schrumpfen. Die bisherige Prognose lag bei minus 4,1 Prozent.

Der Bund-Future sank 18 Basispunkte auf 121,32 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zwei Basispunkte höher bei 3,25 Prozent. Bei zehnjährigen US-Treasuries stieg die Rendite auf 3,34 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte Großbritannien 2,25 Mrd. Pfund über eine dreijährige Anleihe. Frankreich beschaffte 7,5 Mrd. Euro über Anleihen mit Fälligkeiten in den Jahren 2015, 2019 und 2023. Aus Spanien kamen zwei- und fünfjährige Bonds im Gesamtvolumen von 4,8 Mrd. Euro.

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