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Anleihenbericht Zweijährige Bundesanleihe wenig gefragt

Deutschland musste sich gestern erneut mit geringer Nachfrage nach einer neuen Anleihe abfinden. Die für den Kapitalmarktauftritt des Bundes zuständige Finanzagentur stockte die zweijährige Bundesschatzanweisung um sieben Mrd. Euro auf, bekam dafür aber nur Kaufangebote über 6,73 Mrd. Euro.

FRANKFURT. Damit lag die Nachfrage 3,9 Prozent unter dem angebotenen Volumen. Bei der neuen fünfjährigen Bundesobligation Ende März hatten die Gebote sogar 19 Prozent unter der offerierten Summe gelegen. Die Finanzagentur behielt von dem zweijährigen Papier 1,37 Mrd. Euro zur Marktpflege ein. Die durchschnittliche Rendite des Papiers lag mit 3,52 Prozent 30 Basispunkte höher als bei der März-Auktion.

Händler erklärten die geringe Nachfrage unter anderem mit den recht stark schwankenden Anleihekursen. Gestern belasteten Inflationsdaten die Rentenmärkte. Die Verbraucherpreise im Euro-Raum stiegen im März auf 3,6 Prozent und damit ein 16-Jahreshoch. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um drei Basispunkte auf 3,99 Prozent. Der Bund-Future gab 26 Basispunkte auf 115,27 Prozent ab. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries stieg zunächst auf ein Sechs-Wochen-Hoch von 3,62 Prozent. Nach schwachen Daten vom US-Immobilienmarkt ging die Rendite jedoch auf 3,57 Prozent zurück.

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