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Blackrock, Pimco und JP Morgan Auf diese Anleihen wetten die Profis 2016

Portugal, Italien, Griechenland: Mit Anleihen aus diesen südeuropäischen Ländern ließ sich 2015 richtig Kasse machen. Auch für 2016 sind die großen Investmentgesellschaften Blackrock, Pimco und JP Morgan optimistisch.
21.12.2015 - 11:40 Uhr
Anleihen des Peripheriestaats sind von Experten auch 2016 gefragt. Quelle: dpa
Portugal

Anleihen des Peripheriestaats sind von Experten auch 2016 gefragt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Wer auf das risikoreichste Segment des europäischen Staatsanleihenmarkts gesetzt hat, ist dieses Jahr ein klarer Gewinner. Und nach Ansicht einiger der größten Vermögensverwalter der Welt wird das 2016 nicht anders sein.

Die Investmentgesellschaften Blackrock, Pimco und Prudential erwarten für die Anleihen der weniger kreditwürdigen europäischen Länder wie Portugal, Italien oder Griechenland erneut eine gute Entwicklung, da die Europäische Zentralbank ihr Programm zum Ankauf von Anleihen verlängert. Nachdem die US-Notenbank schließlich ihre Zinsen angehoben hat, gehen sie dagegen für Treasuries von Verlusten aus.

Obwohl in Europa die Sorge umging, ein Zahlungsausfall Griechenlands könnte die Währungsunion spalten, hatten internationale Investoren stärker in die risikoreichsten Länder investiert. Schwaches Wachstum und Deflationsrisiko bedeuten zudem, dass EZB-Präsident Mario Draghi gezwungen sein könnte, seine Stimuli 2016 noch auszuweiten. Laut JP Morgan wird das dazu beitragen, dass sich Europa besser entwickelt als die USA, weil die Geldpolitiken divergieren.

Deutsche haben keine Ahnung
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Geldanlagen werden nicht hinterfragt

Obwohl die Zinsen aktuell auf extrem niedrigen Niveau herumkrebsen, hinterfragt die Mehrzahl der deutschen Anleger ihre bestehenden Geldanlagen nicht (69 Prozent). Lediglich 31 Prozent nehmen das Niedrigzinsumfeld zum Anlass, ihre Anlageformen zu überprüfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Union Investment. Analysten der Bank haben das Anlageverhalten der Deutschen im zweiten Quartal des laufenden Jahres untersucht.

(Foto: dpa)
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Desinteresse und mangelnde Kenntnisse

Die allgemeine Zurückhaltung beruht zum einen auf Desinteresse und zum anderen auf mangelnden Kenntnissen. Nur 19 Prozent der Befragten setzen sich aus eigenem Antrieb mit Finanzangelegenheiten auseinander. Rund 53 Prozent setzen sich überhaupt nicht mit Finanzfragen auseinander. Nur jeder Fünfte glaubt sich mit Geldanlagen gut auszukennen. Satte 39 Prozent halten ihre Finanzkenntnisse für unzureichend.

(Foto: dpa)
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Junge Erwachsene schätzen Kenntnisse am schlechtesten ein

Besonders schlecht um den Wissensstand in Sachen Geldanlagen steht es bei den jungen Erwachsenen. In der Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen glauben lediglich 14 Prozent über gute Finanzkenntnisse zu verfügen. 59 Prozent halten ihr Wissen für nicht ausreichend. In der höheren Altersgruppe der 40- bis 49-jährigen sieht die Lage nicht viel besser aus. Hier sind nur 16 Prozent davon überzeugt gute Kenntnisse in Finanzfragen zu besitzen. Bei den Menschen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren sind es immerhin 24 Prozent, die glauben, ausreichendes Wissen über Geldanlagen zu haben.

(Foto: Imago)
Geldscheine
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Je höher das Einkommen, desto mehr Finanzwissen ist laut eigener Einschätzung vorhanden

Befragte mit einem monatlichen Einkommen unter 1300 Euro schätzen ihr Finanzwissen besonders schlecht ein. Hier glauben nur drei Prozent über ausreichende Kenntnisse zu verfügen. In der Einkommensklasse über 2300 bis 3100 Euro steigt dieser Wert auf 14 Prozent, bei Menschen mit einem Einkommen über 4100 Euro liegt die Schätzung bei 34 Prozent, „Das Ergebnis der Studie zeigt, wie groß der Nachholbedarf bei diesem wichtigen Thema ist. Selbst unter den lebenserfahrenen älteren Menschen und denjenigen mit höheren Einkommen fühlt sich nur eine Minderheit in Finanzangelegenheiten sattelfest“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

(Foto: dpa)
Kundenberatung bei Sparkasse
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Nur wenige Selbstentscheider

Die fehlenden Finanzkenntnisse sorgen für einen hohen Bedarf an Finanzberatung. 40 Prozent der Deutschen sind laut eigener Aussage bei ihren Anlageentscheidungen auf konkrete Empfehlungen ihres Bankberaters angewiesen. Besonders großen Wert auf die Beratung legen die 20- bis 29-jährigen (47 Prozent). Selbstentscheider hingegen gibt es nur wenige. Nur 33 Prozent der Haushalte investieren genügend Zeit, um eine möglichst treffende Anlageentscheidung zu treffen.

(Foto: dpa)
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Bauchgefühl

In erster Linie wollen sich die Deutschen mit ihren Finanzentscheidung wohlfühlen. 71 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen ein gutes Bauchgefühl dabei wichtig ist. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Bankberatern im Kundengespräch eine bedeutende Aufgabe zukommt. Sie müssen ihren Kunden die Vorteile einer breit gestreuten Geldanlage aufzeigen und Brücken zu chancenreicheren Investments bauen. Nur wer sein Vermögen ausgewogen strukturiert und einschätzbare Risiken eingeht, kann bei langfristig niedrigen Zinsen auskömmliche Erträge erzielen“, erläutert Gay.

(Foto: dpa - picture-alliance)
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Starke Sicherheitsorientierung

Im Vordergrund jeder Entscheidung steht die Sicherheitsorientierung. 63 Prozent der Befragten steht der Aspekt der Sicherheit an erster Stelle. Rund 25 Prozent legen Wert auf größtmögliche Flexibilität der Geldanlage. Nur jeder Zehnte hat hohe Gewinnziele im Blick.

(Foto: dpa - picture-alliance)

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