Bonitätsnote S&P stuft Island auf „BBB“ hoch

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnote Islands auf „BBB“ erhöht. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaft auf der von der Finanzkrise gebeutelten Insel robust entwickelt.
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Die Ratingagentur hat die Bonitätsnote Islands heraufgestuft. Quelle: ap
Standard & Poor's

Die Ratingagentur hat die Bonitätsnote Islands heraufgestuft.

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Bangalore/BerlinDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnote Islands auf „BBB“ von „BBB-“ erhöht. Es werde erwartet, dass die in der Finanzkrise eingeführten Kapitalverkehrskontrollen schrittweise gelockert würden, erklärte die US-Agentur am Freitag. Zudem dürfte sich die Wirtschaft auf der Insel in absehbarer Zeit robust entwickeln mit einem durchschnittlichen Konjunkturwachstum von fast drei Prozent bis 2018. Der Ausblick blieb stabil.

Island hatte Anfang Juni begonnen, die Kapitalkontrollen zu lockern. Die drei größten Banken des 330.000 Einwohner zählenden Inseklstaates waren 2008 zusammengebrochen. Die Regierung entschloss sich, ausländische Investitionen und Bankenschulden einzufrieren. Islands Wirtschaftsleistung erreichte 2014 erstmals wieder das Vorkrisenniveau, auch dank einer Währungsabwertung.

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