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Bundesschatzanweisungen Bund kassiert Geld fürs Schuldenmachen

Der Bund hat mit der ersten Anleihen-Auktion 2015 Geld verdient: Die Durchschnittsrendite bei einer Bundesschatzanweisungen-Auktion fiel auf das Rekordtief von minus 0,11 Prozent. Hintergrund ist die „Grexit“-Debatte.
07.01.2015 - 13:51 Uhr
Dem Bund ist es gelungen, Bundesschatzanweisungen mit negativer Rendite zu platzieren Quelle: dpa

Dem Bund ist es gelungen, Bundesschatzanweisungen mit negativer Rendite zu platzieren

(Foto: dpa)

Berlin Finanzminister Wolfgang Schäuble kann sich freuen: Der Bund hat bei der ersten Versteigerung einer Anleihe im neuen Jahr Geld verdient. Die Auktion zweijähriger Bundesschatzanweisungen spülte am Mittwoch gut vier Milliarden Euro in die Staatskasse. Die Durchschnittsrendite fiel dabei auf das Rekordtief von minus 0,11 Prozent, wie die mit dem Schuldenmanagement betraute Finanzagentur mitteilte.

Die Geldgeber bekommen damit anders als normalerweise üblich keine Zinsen, sondern zahlen stattdessen etwas drauf. Trotzdem waren die Papiere gefragt: Der Staat hätte auch fast das doppelte Volumen absetzen können.

Grund dafür ist die Debatte um einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone. Sie treibt viele Anleger in „sichere Häfen“ wie deutsche Staatsanleihen, die von allen Ratingagenturen mit der Bestnote AAA bewertet werden. Dies wiederum drückte auch die Renditen der zehn- und 30-jährigen Bundesanleihen am Markt auf neue Tiefstwerte von 0,433 beziehungsweise 1,060 Prozent.

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