Dritter Monat in Folge Flucht aus Pimco-Fonds hält an

Der Total Return Fund von Pacific Investment Management Co. (Pimco) hat im Juli geschätzte Abflüsse von 7,5 Milliarden Dollar verzeichnen müssen. Verantwortlich dafür ist auch die amerikanische Notenbank.
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Der Hauptsitz der Investment-Firma PIMCO in Newport Beach, Kalifornien. Quelle: Reuters

Der Hauptsitz der Investment-Firma PIMCO in Newport Beach, Kalifornien.

(Foto: Reuters)

New YorkDaten des Marktforschers Morningstar präsentieren negative Zahlen für den Total Return Fund. Es ist bereits der dritte Monat mit Abflüssen in Folge. Insgesamt verfügte der Fonds den Angaben zufolge Ende Juli über Vermögenswerte von 262 Milliarden Dollar. Pimco ist eine Tochter der deutschen Versicherungskonzerns Allianz aus München.

Die Flucht aus Anleihe-Fonds war durch Äußerungen der US-Zentralbank ausgelöst worden. Fed-Chef Ben Bernanke hatte im Juni erklärt, die Fed werde womöglich noch dieses Jahr damit beginnen, das Volumen ihrer Anleihen-Aufkäufe zu reduzieren. Ein Programm-Abschluss könne bis Mitte 2014 erfolgen. Voraussetzung sei jedoch, dass sich die weltgrößte Volkswirtschaft in dem von der Fed erwarteten Ausmaß erhole.

Im Juni hatten Investoren insgesamt rund 60 Mrd. Dollar aus US-amerikanischen Anleihe-Fonds abgezogen - das war der höchste Monatswert seit Einführungen entsprechender Statistiken im Jahre 1961, wie aus Hochrechnungen des Investment Company Institute hervorgeht. Beim Total Return Fund war es im Juni zum Rekord-Abzug von 9,9 Mrd. Dollar gekommen.

  • Bloomberg
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