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Einigung im Schuldenstreit Renditen der griechischen Anleihen fallen deutlich

Nach der Einigung zwischen Athen und seinen Geldgebern ist die Angst vor einer griechischen Pleite besänftigt. Anleger greifen wieder zu Staatsanleihen. Eine Schuldenerleichterung ist jedoch ein neues Streitthema.
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Der griechische Staatschef hofft auf ein baldiges Ja der Geldgeber für Schuldenerleichterungen. Quelle: AFP
Alexis Tsipras

Der griechische Staatschef hofft auf ein baldiges Ja der Geldgeber für Schuldenerleichterungen.

(Foto: AFP)

Frankfurt Dank der nachlassenden Furcht vor einer Pleite Griechenlands decken sich Anleger wieder mit Anleihen des hoch verschuldeten Staates ein. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel am Mittwoch auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief von 5,616 Prozent. Ein 2012 aufgelegtes und bis 2027 laufendes Papier rentierte mit ebenfalls 5,616 Prozent sogar so niedrig wie noch nie. „Es herrscht Erleichterung, dass Griechenland seine Hilfszahlungen erhält, um über den Sommer zu kommen“, sagte Anlagestratege Martin van Vliet von der ING Bank.

Anfang Mai hatte die Athener Regierung nach zähen Verhandlungen den Reformstreit mit ihren Geldgebern beigelegt. Damit machte sie den Weg frei für die Auszahlung weiterer Hilfen, um im Juli fällige Kredite im Volumen von 7,5 Milliarden Euro zurückzuzahlen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hofft zudem in Kürze auf ein grundsätzliches Ja der Geldgeber für Schuldenerleichterungen. Sein Land steht mit über 300 Milliarden Euro in der Kreide.

Finance Briefing
  • rtr
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1 Kommentar zu "Einigung im Schuldenstreit: Renditen der griechischen Anleihen fallen deutlich"

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  • Zusammen mit Macrons Sieg kommt wirklich wieder Zuversicht nach Europa. Wenn Trump so weitermacht, und seinen Staatshaushalt tatsächlich mit den von ihm geplanten Steuersenkungen ruiniert, dann wird Europa wieder der sichere Hafen der Weltwirtschaft. Hier herrschen politische Stabilität und ein starker Euro, während in den USA ein völlig inkompetenter Präsident mit einem Bein im Knast wegen Landesverrat steht.

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