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Fünfjährige Schuldentitel EZB trennt sich von Telefonica-Deutschland-Anleihen

Die Europäische Zentralbank trennt sich von ihren Telefonica-Deutschland-Anleihen. Grund: Die Anleihen sind mit einem sogenannten Step-Up-Coupon ausgestattet.
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Seit Mitte 2016 erwirbt die Europäische Zentralbank auch Unternehmensanleihen. Quelle: dpa
Telefonica Deutschland

Seit Mitte 2016 erwirbt die Europäische Zentralbank auch Unternehmensanleihen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank hat sich von Anleihen der Telekommunikationsfirma Telefonica Deutschland getrennt. Die fünfjährigen Schuldentitel des Unternehmens mit Laufzeit bis November 2018 standen am Dienstag nicht mehr auf einer Liste der Firmenpapiere, die von den Währungshütern gehalten werden.

Als Grund für den Schritt nannte eine EZB-Sprecherin, die Notenbank habe erkannt, dass die Anleihe mit einem sogenannten Step-Up-Coupon ausgestattet sei, dem zufolge die Auszahlungen unter bestimmten Bedingungen steigen. Solche Titel schließt die EZB von ihrem Anleihenkaufprogramm aus.

Die EZB erwirbt seit Mitte 2016 Firmenanleihen. Bis zum 23. März wurden über Länder hinweg insgesamt Schuldentitel von Unternehmen im Volumen von 148,5 Milliarden Euro gekauft. Sechs Euro-Notenbanken, darunter die Bundesbank, tätigen die Käufe für die EZB. Die Bundesbank war seinerzeit für den Erwerb der fünfjährigen Telefonica-Deutschland-Papiere zuständig.

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