German Pellets vor Verkauf Fast alles Anlegergeld verbrannt

Der Bieterkampf um den insolventen Holzpellet-Konzern German Pellets steht vor dem Abschluss. Ein Rohstoffverarbeiter aus Baden-Württemberg gilt als Favorit. Mitarbeiter dürfen hoffen, für Anleger sieht es düster aus.
Keine Ansprüche gegen den neuen Eigner. Quelle: dpa
Stammwerk von German Pellets in Wismar

Keine Ansprüche gegen den neuen Eigner.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDas Treffen in Hamburg war streng vertraulich. Gut dreieinhalb Stunden lang saßen die Gläubigervertreter des Brennstoffherstellers German Pellets zusammen und lauschten den Worten von Bettina Schmudde. Die Insolvenzverwalterin berichtete, wer nun die Wismarer Firma kaufen will, die am 10. Februar Insolvenz angemeldet hat. Es ging um die Zukunft von 320 deutschen Arbeitsplätzen. Und um die Frage, was für die rund 17.000 Anleger übrig bleibt, die German Pellets rund 270 Millionen Euro mittels Anleihen und Genussscheinen anvertraut haben.

Ein alter Bekannter aus dem Ländle

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