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Griechische Staatsanleihen Zinsen auf Südeuropa-Anleihen steigen nur leicht

Frisches Geld wird für südeuropäische Länder wieder teurer: Griechenland muss fast 15 Prozent Zinsen zahlen. Experten fürchten zudem eine Ansteckungsgefahr für italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen.
06.07.2015 - 10:00 Uhr
Der Zinssatz für griechische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stieg auf 14,800 Prozent. Quelle: dapd
Ansteckungseffekt gefürchtet

Der Zinssatz für griechische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stieg auf 14,800 Prozent.

(Foto: dapd)

Paris Angesichts der Unsicherheit nach dem Nein der Griechen zu weiteren Sparanstrengungen ist es für mehrere südeuropäische Länder teurer geworden, sich mit frischem Geld zu versorgen. Die Zinsen für spanische, italienische und griechische Staatsanleihen stiegen am Montagmorgen leicht an.

Für zehnjährige Staatsanleihen Spaniens wurden 2,349 Prozent Zinsen fällig, nach 2,121 Prozent am Freitag zu Handelsschluss. Für Italienische Papiere stiegen die Kosten von 2,248 auf 2,38 Prozent. Der Zinssatz für griechische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stieg von 14,63 auf 14,80 Prozent.

Südeuropäische Länder wie Spanien waren vor wenigen Jahren unter der Last hoher Zinsen von über sechs Prozent in eine schwere Krise gerutscht. Laut Experten kann ein Land Zinsen über dieser Marke nicht lange bedienen. Im Zuge der Griechenland-Krise wird von manchen Experten befürchtet, dass es einen Ansteckungseffekt gibt und die Zinsen auch für die Staatsanleihen der anderen südeuropäischen Länder Italien, Spanien und Portugal wieder massiv steigen.

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