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Heidelberg-Cement Schuldscheine finanzieren Italcementi-Deal

Die milliardenschwere Übernahme des Konkurrenzen Italcementi will Heidelberg-Cement mit Schuldscheinen finanzieren. Emissionsvolumen: 625 Millionen Euro. Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.
Heidelberg-Cement wagte sich im vergangenen Jahr unter dem Druck der Elefantenhochzeit seiner großen Rivalen Lafarge und Holcim zu Lafarge-Holcim erstmals seit acht Jahren wieder an eine milliardenschwere Übernahme heran. Quelle: dpa
Heidelberg-Cement

Heidelberg-Cement wagte sich im vergangenen Jahr unter dem Druck der Elefantenhochzeit seiner großen Rivalen Lafarge und Holcim zu Lafarge-Holcim erstmals seit acht Jahren wieder an eine milliardenschwere Übernahme heran.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Baustoffkonzern Heidelberg-Cement bereitet mit der Ausgabe eines Schuldscheindarlehen die Finanzierung der milliardenschweren Übernahme des italienischen Konkurrenten Italcementi weiter vor. Das Dax -Unternehmen teilte am Freitag mit, ein Schuldscheindarlehen mit sechs Jahren Laufzeit im Volumen von 625 Millionen Euro begeben zu haben. Der Emissionserlös reduziere den Bedarf einer Brückenfinanzierung mit drei Jahren Laufzeit entsprechend auf 2,7 von 3,3 Milliarden Euro. HeidelbergCement wartet noch auf die Genehmigung der Übernahme durch die Kartellbehörden.

Heidelberg-Cement wagte sich im vergangenen Jahr unter dem Druck der Elefantenhochzeit seiner großen Rivalen Lafarge und Holcim zu Lafarge-Holcim erstmals seit acht Jahren wieder an eine milliardenschwere Übernahme heran. Der Kauf des britischen Baustoffkonzerns Hansons 2007 für 14 Milliarden Euro hatte Heidelberg-Cement in hohe Schulden gestürzt, die mit eisernem Sparkurs mittlerweile auf rund sechs Milliarden Euro gesunken sind. Der Kapitalmarkt beobachtet genau, wie die Kurpfälzer die Milliardenübernahme des italienischen Zementproduzenten stemmen.

  • rtr
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