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Junk Bonds Warum Hochzinsanleihen eine Renaissance feiern

Zu Jahresbeginn gab es in Europa keinen einzigen Junk-Bond-Emittenten mit negativer Rendite. Heute sind es 14, darunter Nokia und Smurfit Kappa.
17.07.2019 - 03:51 Uhr
Mittlerweile zahlen Investoren dafür, dem einstigen Krisenkonzern Geld zu leihen. Quelle: Reuters
Nokia-Handy

Mittlerweile zahlen Investoren dafür, dem einstigen Krisenkonzern Geld zu leihen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Pierre Verlé kennt sich aus mit finanziellen Schieflagen. Bevor er als Portfoliomanager für Unternehmensanleihen beim französischen Vermögensverwalter Carmignac anheuerte, leitete er einen Fonds, der auf überschuldete Unternehmen spezialisiert war. Doch mittlerweile sind es nicht die Unternehmen kurz vor der Pleite, die aus seiner Sicht ein großes Risiko für die Finanzmärkte darstellen. Es sind die hohen Bewertungen für Schuldtitel von vermeintlich sicheren Firmen und Staaten.

„Die Zentralbanken fluten die Märkte mit Liquidität“, sagt Verlé. „Die finanzielle Repression hat eine große Blase bei sicheren Anlagen entstehen lassen.“ Mit „Repression“ ist gemeint, dass die Geldpolitik letztlich Werte von Sparern zu Schuldnern transferiert.

Viele Staatsanleihen und eine Reihe von Unternehmensanleihen werfen inzwischen negative Renditen ab: Investoren zahlen dafür, den Schuldnern Geld leihen zu dürfen. Immer mehr Investoren werden so aus dem Markt gedrängt, sagt Verlé. Auf der Suche nach Rendite investieren sie in riskantere Segmente wie Hochzinsanleihen.

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