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Kapitalmarktzinsen Daten aus den USA bremsen Renditeanstieg

Schwächer als erwartete Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt haben gestern den Anstieg der Kapitalmarktzinsen gestoppt.

cü FRANKFURT. Am späten Nachmittag lag die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bei 3,99 Prozent, nachdem sie am Freitag erstmals seit Ende Februar wieder über der Marke von vier Prozent geschlossen hatte. Auslöser für die Kurssteigerungen respektive Renditerückgänge waren die um 3,9 Prozent gesunkenen Neubauverkäufe in den USA. Analysten hatten mit einem Plus von sechs Prozent gerechnet. Der Rückgang kam auch deshalb unerwartet, weil am Freitag die Verkäufe bestehender US-Eigenheime auf der positiven Seite überrascht hatten.

Am Terminmarkt stieg der Kurs des Bund-Futures leicht um fünf Basispunkte auf 116,51 Prozent; vor den US-Daten war er bis auf 115,25 Prozent gefallen. In den USA sank die Rendite zehnjähriger Treasuries auf 4,58 Prozent.

Heute könnten ein erneut rückläufiger Ifo-Index für das Geschäftsklima in der deutschen Industrie und schwächere Daten zum US-Verbrauchervertrauen die Anleihen stützen. Entwarnung für die Rentenmärkte geben zum Beispiel die Experten von Commerzbank Corporates and Markets allerdings nur, wenn der Bund-Future über 116 Prozent steigt und die zehnjährige US-Rendite unter 4,53 Prozent fällt.

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