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Kreditwürdigkeit S&P stuft Venezuela herab

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit Venezuelas herabgestuft und dies auch mit der Krebserkrankung von Präsident Hugo Chavez begründet.
8 Kommentare
Venezuelas Präsident Hugo Chavez ist von seiner Krebserkrankung sichtlich gezeichnet. Quelle: AFP

Venezuelas Präsident Hugo Chavez ist von seiner Krebserkrankung sichtlich gezeichnet.

(Foto: AFP)

BerlinVenezuela werde jetzt mit B+ bewertet und damit eine Stufe unter der bisherigen Note von BB-, teilte S&P am Freitag mit. Damit gelten Anlagen als hoch spekulativ. Der Ausblick wurde mit stabil eingestuft. Die Agentur begründete den Schritt damit, dass sie nun mehr Wert auf die politische Stabilität eines Staates lege. Dies sei eine Schwachstelle des Opec-Mitgliedes.

S&P erklärte, die Erkrankung von Chavez sei eine zusätzliche Belastung für die bereits herrschende Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung Venezuelas. Zudem hätten zuletzt Preiskontrollen und willkürliche Gesetze Investitionen in den Privatsektor unterbunden und die Produktivität geschwächt. Hinzu kämen Berichte, Chavez plane, die Gold- und Devisenreserven Venezuelas ins Land zurückzuführen. Zugleich mindertendie riesigen Ölvorräte die Unsicherheit, hieß es weiter.

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8 Kommentare zu "Kreditwürdigkeit: S&P stuft Venezuela herab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Interessant: Mann will sein Eigentum/Gold von den Finanzbetrügern zurückhaben, schon wird mann herabgestuft.

  • Die Verbrecher machen das nur weil Chavez sein Gold von den Gold&Silber-Betrügerbanken zurückholen will.

  • Warum schreibt ihr nicht klar und deutlich, dass es die Konsequenz dafür ist,dass er sein Gold zurückholt und es einigen der Bankenmafia nicht passt?

  • Man erinnere sich bitte:
    Hussein wollte eine Goldwährung rausbringen = Krieg
    Gadaffi wollte den Gold-Dinar rausbringen = Krieg
    Nun kommt Venezuela... Was wird wohl passieren?

  • Die Tarsache, dass Chavez plant, die Gold- und Devisenreserven Venezuelas ins Land zurückzuführen, sollte doch wohl eher das Rating verbessern.

  • Wie unpolitisch und unabhängig die amerikanischen Ratingagenturen doch sind...

    Wagt Chavez doch, das Gold selbst zu fördern. Vielleicht bekommt daß Volk auch noch einen Teil der Gewinne?

    Das ist nicht hinnehmbar. Falls die USA das Land nicht zur Achse des Bösen machen - damit überfallen, dürfte Venezuela nach der Krise besser dastehen als viele anderen Staaten der Welt.

  • Na, vielleicht steht ja auch eine "humanitäre Intervention" bevor.

  • Das ging ja schnell!! Das war die Strafe, daß Chavez das Gold heimholen will. Hat er trotzdem richtig gemacht, denn den letzten beißen die Hunde.

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