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Milliardengewinn Allianz setzt auf italienische Staatsanleihen

Auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise kaufte die Allianz italienische Staatsanleihen – und hat damit einen Gewinn von 4,5 Milliarden Euro gemacht. Allerdings muss dieser erst noch realisiert werden.
3 Kommentare
Die Allianz profitiert von der Erholung an den europäischen Finanzmärkten. Quelle: dpa

Die Allianz profitiert von der Erholung an den europäischen Finanzmärkten.

(Foto: dpa)

Die Allianz, Nummer eins unter den Versicherungskonzernen in Europa, hat einen unrealisierten Gewinn von rund 4,5 Milliarden Euro mit italienischen Staatsanleihen verbucht – nachdem sie auf dem Höhepunkt der europäischen Staatsschuldenkrise die Papiere zugekauft hatte. Das geht aus Pflichtmitteilungen des Unternehmens hervor.

Nachdem der Konzern italienische Staatsanleihen im Volumen von 3,8 Milliarden Euro im ersten Quartal erworben hatte, reduzierte er das Engagement in der zweiten Jahreshälfte um 3,3 Milliarden Euro – womit sich zum 31. Dezember 2012 ein Gesamtbestand von 31,1 Milliarden Euro ergab, wie es in einer Präsentation für Analysten hieß.

Europäische Versicherer wie beispielsweise Allianz, Axa oder auch Prudential konnten von der einsetzenden Erholung an den Finanzmärkten im vergangenen Jahr profitieren. Das half ihnen, das Investment-Ergebnis zu steigern und die Auswirkungen des niedrigeren Zinsniveaus abzufedern.

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3 Kommentare zu "Milliardengewinn: Allianz setzt auf italienische Staatsanleihen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @Santos und @Moika,
    Und für Eure Lebensversicherung wollt Ihr aber eine halbwegs anständige Rendite haben.
    Bekommt Ihr Eure Versicherungspolice vom lieben Gott? Bitte gebt mir seine Adresse, dann reihe ich mich ein in ewigen Meckerer die alles besser wissen.

  • Eben. Das Ganze ist doch pervers: Die kaufen die Anleihen doch nicht weil sie gut und sicher sind, sondern ausschließlich, weil sie von der EZB und - damit letztendlich den von Steuerzahlern, garantiert sind.

    Ich meine, die EZB könnte die Papiere doch gleich übernehmen und überweist den Käufern nur noch die Zinsen. Das würde alles ziemlich vereinfachen.

    Finanzgeschäfte für Doofe.

  • Ist ja auch ohne Risiko, im "Verlustfall" kauft der deutsche Steuerzahler die Anleihen indirekt auf...