Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Monte dei Paschi und Unicredit Wie Italiens Haushalte an Bankanleihen kamen

Bankanleihen zu kaufen, war in Italien lange der letzte Schrei. Jeder Haushalt des Landes hat rechnerisch solche Papiere im Wert von 1.260 Euro. Ein Ex-Vertriebsmitarbeiter eines Instituts erzählt vom Verkaufsdruck.
28.07.2016 - 12:37 Uhr
Repräsentative Zentrale – wackeliges Geschäft. Quelle: AFP
Monte Dei Paschi di Siena

Repräsentative Zentrale – wackeliges Geschäft.

(Foto: AFP)

Mailand/Düsseldorf Vincenzo Imperatore weiß, wie es zu einem der Knackpunkte in der Diskussion um die Stützung italienischer Banken kam. Er weiß, warum so viele italienische Privatanleger Anleihen von Banken besitzen und im Falle einer staatlichen Rettung zur Kasse gebeten werden müssten – und was Ministerpräsident Matteo Renzi mit aller Kraft verhindern will. Denn Vincenzo Imperatore gehörte zu denjenigen, die Bankanleihen mit Macht an den Mann brachten.

„Ich habe fünf, sechs Anrufe am Tag von meinen Chefs bekommen, die Druck machten, die Papiere zu verkaufen“, erzählt Imperatore der Nachrichtenagentur Bloomberg. Sechs Jahre bis 2012 arbeitete der Italiener im Finanzvertrieb der Großbank Unicredit in der Region Neapel als regionaler Vertriebsschef und verfasste später zwei Bücher über die Erfahrung. In Folge der Finanzkrise ab 2008 setzten italienische Banker darauf, bei Privatkunden wichtige Finanzmittel einzuwerben und Imperatore bekam Druck, mehr Geld einzutreiben. „Ich gab meinen Vertriebsmitarbeitern die Anweisung, genau das zu tun.“

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Monte dei Paschi und Unicredit - Wie Italiens Haushalte an Bankanleihen kamen
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%